Gibt es zu Aktien eine Alternative?

AktieSeit einigen Jahren müssen Deutschlands Sparer mit niedrigen Zinsen leben. Erste Banken haben damit begonnen, Strafzinsen für Geldvermögen zu erheben. Vermögen aufbauen lässt sich damit nicht. Festgeldzinsen bewegen sich im günstigsten Fall bei 1,50 Prozent bei deutschen Banken und bei bis zu 2,50 Prozent bei Banken im Europäischen Ausland. Mit Aktien lassen sich Renditen im hohen einstelligen oder gar zweistelligen Bereich im Jahr verdienen. (Stand Mai 2017)

Zu Aktien gibt es keine Alternative

Gerade in Zeiten von niedrigen Zinsen wäre für die Deutschen der geeignete Zeitpunkt gekommen, die Aktie für sich zuentdecken. Schließlich erweisen sich viele Standardwerte mit ihren Dividendenrenditen als weitaus renditestärker als bonitätsstarke Unternehmensanleihen. Doch das ist nicht der Fall. Die Deutschen verfahren nach dem Motto: Hauptsache sicher! Früher haben sie die Kapitallebensversicherung als beliebteste Altersvorsorge angesehen. Mittlerweile hat diese dank äußerst niedriger Garantiezinsen an Attraktivität verloren. Aktuell spielen Immobilieninvestitionen eine sehr große Rolle, weil sich der Anleger hier sicher fühlt. Dabei sollten Häuslebauer nicht vergessen, dass diese Sicherheit trügt, denn selbstverständlich schwankt auch der Wert ihrer Immobilien. Das ist nicht jeden Tag zu sehen, weil der Preis für das Haus oder die Wohnung nicht ständig neu berechnet.

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Vermögensverwalter haben es vielfach mit ängstlichen Anlegern zu tun. Sie wollen risikoaverse Kunden überzeugen, indem sie dem Anleger klar machen, dass Aktien der einzige Weg für eine spätere Altersvorsorge sind und dass es keine Alternative gibt. Welche Ertragsquellen gibt es? Eine Bundesanleihe bringt kaum 1 Prozent. Die Rückzahlung hängt von der guten Bonität und Liquidität der Bundesrepublik ab, ebenso wie die Zinszahlung. Eine Sicherung dessen ist scheinbar gut, denn es droht durch die Inflation eine Verminderung des Rückzahlungswertes In zehn bis 20 Jahren kann sich der Realwert durch die Inflation mehr als halbiert haben.

In Aktien der Top Unternehmen investieren

Unternehmen sind an der Wertschöpfung beteiligt. Das kann man von Notenbanken nicht behaupten, die können nur Geld drucken. Mit BASF-Aktien kann der Anleger von der Wertschöpfungskraft eines global aufgestellten Chemiekonzerns profitieren. Derzeit erwirtschaftet das Unternehmen für seine Aktionäre einen Gewinn (netto) pro Aktie von fünf bis sechs Euro im Jahr. Wertzuwachs und Dividende sorgen für eine Rendite von um die sieben Prozent pro Jahr. Defensive Aktien, wie beispielsweise Siemens, Bayer,Nestlé oder Roche sind nicht nur marktführend und weniger konjunkturempfindlich, sondern sie sind substanz- und dividendenstark Vergleicht man die drei Prozent Dividende mit den 1,00 Prozent für zehnjährige Bundesanleihen sind defensive Aktien langfristig die besseren Anlagen.

Es ist nicht leicht, mit Aktien Geld zu verdienen

Nur wer Geld hat hat, kann es vermehren. wer viel Geld hat, kann es entsprechend einfacher vermehren. Wer reich ist, schafft es mit seinen Gelderträgen schneller reich zu werden, als jemand, der allein auf die eigene Arbeit angewiesen ist. Nicht umsonst wachsen Kapitalvermögen in einer Volkswirtschaft im Schnitt stärker als die Volkswirtschaft insgesamt.

Steuern berechnen

Die Steuer auf Einkünfte aus Kapitalvermögen beträgt in Deutschland 25 Prozent, während Arbeitseinkommen mit bis zu 45 Prozent der Steuer unterliegen. Besitzer großer Vermögen werden eindeutig bevorzugt. Dem normalen Aktienanleger bietet Deutschland insgesamt keine attraktiven Bedingungen. Der private Aktiensparer kann auf einen geringen jährlichen Steuerfreibetrag von 801 Euro zugreifen. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist das sehr wenig. Aktien sparen mit der „Riester-Rente“ schreckt viele wegen undurchsichtigen Gestaltung ab. Im Endeffekt wählen die meisten Riester-Sparer anstelle der renditestarken Aktienanlage eine niedrig verzinste Versicherung mit hohen Abschlussgebühren.

In Deutschland fehlt es an einfachen, steuerbegünstigten Sparpläne, wie es sie beispielsweise in den USA oder Schweden gibt. Außerdem sind die jährlichen Verwaltungskosten auch bei langen Laufzeiten ungünstig, was zu Lasten der Rendite geht. Der Aktiensparer wird „optimal“ besteuert und muss sich noch als „Spekulant“ bezeichnen lassen. Der Punktestand des DAX hat sich seit 2009 (unter 5.000 Punkte) hat sich bis 2017 (12.000 Punkte) mehr als verdoppelt. Ein Indexzertifikat auf den DAX im Wert von 10.000 Euro wäre heute über 20.000 Euro wert. Mit welcher anderen Anlage können sie derart viel Geld einstreichen? Selbst eine Anlage in ETFs kann das nur selten toppen. Das gilt nur für jene Anleger, die seitdem ununterbrochen dabei.

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