Immobilienkredite – Finanzierung mit günstigen Zinsen

Immobilienkredite sind dank niedriger Zinsen günstig wie nie. Von den aktuellen Finanzierungskonditionen können Hauskäufer profitieren. Sie möchten sich Ihren Wunsch von den eigenen vier Wänden erfüllen? Bei uns erhalten Sie alle Informationen rund um die Finanzierung einer Immobilie. Die passende Immobilienfinanzierung lässt sich erfolgreich gestalten, wenn Immobilienkäufer und Bauherren wissen, wie sie dabei am besten vorgehen. Wir haben für Sie alle wichtigen Schritte für den Weg zu Ihrer persönlichen Immobilienfinanzierung zusammengestellt. Wir zeigen, wie Sie Ihr verfügbares Budget ermitteln und warum es wichtig ist, nicht nur auf die Zinsen bei Immobiliendarlehen zu schauen.

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Gute Gründe für den Kassensturz: Verfügbares Budget ermitteln

Wer eine Immobilie finanzieren oder einen bestehenden Kredit ablösen möchte, sollte als Erstes einen Kassensturz machen. Zum einen geht es bei Immobilien um viel Geld und zum anderen um lange Zeiträume von zehn Jahren und mehr. Mit einem Budgetrechner lassen sich Finanzen kalkulieren und die Immobilienfinanzierung noch besser planen.

Für einen Kassensturz gibt es gute Gründe. Ein Kaufinteressierter muss sich die Frage beantworten, wie viel Haus er sich leisten kann. Sind die Wünsche bei meinem Budget finanzierbar? Eine andere Frage von Bedeutung ist, ob er in der Lage ist, die finanzielle Belastung über 10 Jahre und länger durchzuhalten.

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Hausfinanzierung bestimmt Leben über Jahrzehnte mit

Ein Finanz- und Haushaltsplan wird die vorhandenen finanziellen Mittel aufzeigen. Mit einem Budgetrechner erhalten Sie eine Antwort auf die Frage, welche monatlichen finanziellen Belastungen Sie durch einen Immobilienkredit verkraften können. Tragen Sie die notwendigen Zahlen in den Rechner ein und klicken Sie auf Berechnen. Sie können Ihre Berechnungen unter Änderung Ihrer Daten jederzeit wiederholen und beliebig viele Modellrechnungen vornehmen.

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Budgetrechner vom Handelsblatt erlaubt erste Finanzplanungen

Die Zinsen von Immobiliendarlehen vergleichen

Verzichten Sie keinesfalls darauf, Zinssätze der Immobilienkredite zu vergleichen. Beim Vergleich Immobiliendarlehen kommt es darauf an, dass Kerndaten wie Tilgung, Monatsrate und Zinsbindung identisch sind. In erster Linie kommt es auf den Vergleich des effektiven Jahreszinses an. Denn bei diesem Zinssatz sind alle Kosten angegeben, die neben der eigentlichen Tilgung des Kreditbetrages jährlich entstehen.

Die passende Tilgung beim Kredit wählen

Mit der Tilgungsrate bestimmt der Kreditnehmer entscheidend, wie schnell er das Darlehen zurückzahlen wird. Eine hohe Tilgung sorgt für einen schnellen Abbau der Schulden, allerdings fallen monatliche Raten entsprechend hoch aus.

  • Durch eine schnelle Rückzahlung können Sie erhebliche Zinskosten sparen. Sie müssen beachten, dass die monatliche Rate jederzeit finanzierbar bleibt. Finanzielle Schwierigkeiten wie Arbeitslosigkeit oder eine Babypause sind ausreichend zu berücksichtigen. Fragen Sie Ihre Bank nach der Möglichkeit eines Tilgungssatzwechsels während der Laufzeit.
  • In einer Niedrigzinsphase empfehlen Finanzexperten eine höhere Tilgungsrate, damit am Ende der Zinsbindungsfrist nicht eine zu hohe Restschuld zu tilgen ist und sich die Laufzeit des Darlehens unnötig verlängert.
  • Bei einem Zinssatz zwischen einem und zwei Prozent sollten Sie eine anfängliche Tilgungsrate von drei Prozent und mehr wählen.
  • Entscheiden Sie sich für ein Volltilgerdarlehen, sind Sie mit Laufzeit der Baufinanzierung vollständig schuldenfrei.

Zinsbindungsfrist beim Immobilienkredit wählen

Bei Immobilienkrediten kommt es auf die Zinsbindungsfrist an. Anders als bei Verbraucherkrediten ist der Zinssatz nicht für die komplette Rückzahlungsdauer festgeschrieben. Der Zinssatz bei Immobiliendarlehen bewegt sich nahe den Marktzinssätzen. Mehr Infos zum Marktzins.

In Niedrigzinsphasen entscheidet man sich für eine lange Zinsbindungsfrist von 15 Jahren und mehr. Bei einem hohen Zinsniveau erweist sich die Wahl einer kurzen Sollzinsbindung meist als sinnvoller.

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Nebenkosten sind ein erheblicher Faktor der Immobilienkosten

Zusätzliche Kosten beim Immobilienkredit

Beim Immobilienerwerb fallen nicht nur Kosten für den Immobilienkauf bzw. Kosten für das Darlehen an. Ein wichtiger Kostenfaktor sind die Nebenkosten. Gebühren entstehen beispielsweise für den Notar und den Makler. Nicht unerheblich ist die Grunderwerbsteuer. Die Kosten unterscheiden sich von Immobilie zu Immobilie. Allgemein sind Nebenkosten abhängig vom Bundesland in einer Höhe zwischen 9 bis 16 Prozent bezogen auf den Kaufpreis zu kalkulieren. Die Grunderwerbssteuer für eine Immobilie können Sie hier berechnen!

Hinweis: In der Bereitstellungszeit von zwei bis drei Monaten wird unsere Bank keine Zinsen extra berechnen. Bei einem Neubau erhöhen wir die bereitstellungszinsfreie Zeit auf ein halbes Jahr.

Immobilien- und Hausfinanzierung mit und ohne Eigenkapital

Bei der Immobilienfinanzierung gilt der Grundsatz, je höher das Eigenkapital ist, desto günstiger sind die Konditionen. Ein hohes Eigenkapital vermindert das Kreditausfallrisiko für Bank und damit den Zinssatz. Allgemein bewegt sich der Eigenkapitalanteil bei Immobiliendarlehen bei 20 Prozent bis 40 Prozent. Daher werden häufig Zinssätze für die Immobilienfinanzierung bis 60 Prozent oder 80 Prozent des Beleihungswertes angegeben. Einige Angebote gibt es für 100 Prozent Fremdfinanzierung. Voraussetzung dafür ist ein festes Einkommen im höheren Bereich. Damit der Zinsaufschlag nicht zu hoch ausfällt, sollten die Nebenkosten aus eigener Tasche finanziert werden.

Immobilienkredite: Das macht eine optimale Finanzierung aus

  • Gute Beratung und Vergleich der Angebote für Immobilienkredite lohnen sich.
  • Die passende Tilgung beim Kredit wählen und Möglichkeiten der Sondertilgungen nutzen.
  • Lange Zinsbindungsfrist beim Immobiliendarlehen bei niedrigen Marktzinsen favorisieren.
  • Zusätzliche Kosten der Immobilienkredite beachten.
  • Durch richtiges Einsetzen von Eigenkapital Kreditkosten sparen und Schuldenabbau optimieren.

Grunderwerbsteuer für Eigentumswohnungen – Wissenswertes

Immobiliensteuern

Beim Immobilienerwerb spielen Nebenkosten eine große Rolle. Nicht wenige Immobilienkäufer liegen mit ihrer Kostenschätzung bezüglich einer Immobilie falsch. Denn der Preis für Eigentumswohnungen oder Häuser ist nur ein wichtiger Kostenfaktor. Hinzu kommt eine Reihe von Nebenkosten. Dazu gehört auch die Grunderwerbsteuer.

Beim Erwerb einer Eigentumswohnung kommen auf den Käufer neben dem eigentlichen Kaufpreis in der Regel weitere Nebenkosten in Höhe von rund 13 Prozent zu. Ein großer Kostenfaktor kann der Makler sein. Die Grunderwerbssteuer für das Finanzamt ist das in jedem Fall. (von Thomas Detlef Bär via helpster.de)

Was das Gesetz vorsieht

Wenn eine Wohnung kauft, muss grundsätzlich Grunderwerbsteuer zahlen. Doch auch die Ausnahmen sind für besondere Erwerbsvorgänge geregelt.

Von der Grunderwerbsteuer befreit ist unter anderem der Grundstückserwerb aufgrund von Tod und bei Schenkungen von Grundstücken. Das gilt in gleicher Weise für den Erwerb unter Ehegatten, den Erwerb eines Nachlassgrundstückes durch Miterben zum Zweck der Nachlassteilung.

Trotz einer Befreiung von der Grunderwerbssteuer können Erbschaft- oder Schenkungssteuern anfallen.

Grunderwerbsteuer für Eigentumswohnungen – Kaufpreisanteil vermindert sich um bewegliche Güter

Die Grunderwerbsteuer wird generell nur auf die Immobilie (Grundstück und Gebäude) erhoben. Das miterworbene Zubehör (bewegliche Güter) wird in jedem Fall von einem Kaufpreis abgezogen.

Zu den beweglichen Gütern werden unter anderem Möbel, Bilder, Gartengeräte, Alarmanlage, Heizöl, Baumaterial auf dem Grundstück, Satellitenempfangsanlage, eine Einbauküche, Einbaumöbel (Ausnahme Sonderanfertigung) gezählt.

Käufer von Eigentumswohnungen sollten sich die Höhe der im Wohnungskaufpreis enthaltenen Instandhaltungsrücklage vom Verkäufer bestätigen lassen (reduziert Kaufpreis und Steuer).

Immobilie Wertermittlung

Erst Steuern bezahlen – dann rechtlicher Eigentümer werden

  • Käufer von Eigentumswohnungen erhalten erst den Wohnungsschlüssel, wenn schon eine Reihe von Rechnungen bezahlt sind.
  • Das kann eine Rechnung vom Makler einschließen. Eine Rechnung über die zu zahlende Steuer beim Wohnungskauf gibt es hingegen immer vom Finanzamt.
  • Erst wenn die Grunderwerbsteuer bezahlt ist, erteilt das Finanzamt sein Einverständnis zur Umschreibung des Eigentums. Dabei ist es unerheblich, ob und wie lange der Kaufpreis bereits gezahlt ist.
  • Die Zahlung der Grunderwerbsteuer ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass der Erwerber letztendlich rechtlicher Eigentümer wird.

In Deutschland sind die Grunderwerbssteuern in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich und reichen von 3,5 bis 5 Prozent. Die Grunderwerbsteuer beträgt beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen 3,5 Prozent. In Brandenburg und Baden-Württemberg sind es bereits 5 Prozent (Stand 2012).