Krankenkassen wechseln und sparen

Ab 2015 wird es große Preisunterschiede bei den Krankenkassen geben

Krankenkassen

Ab Januar 2015 wird die Höhe des Beitragssatzes von den Krankenkassen selbst festgelegt – damit dürfte es deutliche Preisunterschiede geben.
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(djd/pt). Seit 2009 kosten alle Krankenkassen ähnlich viel. Grund ist der einheitliche Beitragssatz, den der Gesetzgeber festgelegt hat. Nur wenige der 130 gesetzlichen Kassen weichen davon ab und zahlen ihren Mitgliedern eine feste Prämie – eine sogenannte Dividende – zurück oder erheben sogar Zusatzbeiträge. Das ändert sich ab Januar 2015, denn dann wird die Höhe des Beitragssatzes von den Kassen selbst festgelegt.

Preisunterschiede steigen auf ein Vielfaches

Dazu wird die Bundesregierung den allgemeinen Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 auf 14,6 Prozent senken. Dieser wird je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Der bisherige pauschale Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent, der von den Mitgliedern alleine zu tragen ist, wird den Kassen zur eigenen Festsetzung freigegeben. Beobachter erwarten, dass die meisten Kassen 0,8 bis 0,9 Prozent verlangen, während Preisführer bis zu einem halben Prozent günstiger sind. Je nach Einkommen betragen die Preisunterschiede dann ein Vielfaches der bisherigen Spanne. Wie hoch die Beiträge der einzelnen Kassen genau sein werden, wird frühestens ab Herbst absehbar sein. Nur wenige Kassen haben Beitragssenkungen angekündigt, dazu zählt beispielsweise die bundesweit geöffnete hkk aus Bremen.

Krankenkassen wechseln – Tempo lohnt sich

Gesundheitskassen

Hinschauen lohnt sich: Die Preisunterschiede zwischen den deutschen Krankenkassen werden im nächsten Jahr erheblich steigen.
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Dort rechnet man mit einem deutlich günstigeren Beitragssatz als der Branchendurchschnitt: „Bis zu 40 Euro Kostenvorteil pro Monat sind nach unseren Schätzungen durchaus möglich“, erklärt Pressesprecher Holm Ay. Kassen, die ihre Beiträge senken können, verfügen über eine hohe Finanzstärke, dank besonders gesundheitsbewusster Mitglieder und einer modernen, schlanken Verwaltung.



 

Ihre Krankenkassen wechseln können Versicherte frühestens zwei Monate nach Eingang der Kündigung bei der alten Krankenkasse. Tempo lohnt sich: Wer bis 30. September kündigt, kann beispielsweise bis zum 1. Dezember zur hkk wechseln und zusätzlich eine Prämie von 100 Euro kassieren.


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