Mietbürgschaften

Vor allem in deutschen Großstätten sind die Mieten in den letzten Jahren explodiert. Als Student oder Geringverdiener eine erschwingliche Mietwohnung zu bekommen ist nahezu unmöglich. Es sei denn, es findet sich die Möglichkeit die Traumwohnung mit einer Mietbürgschaft abzusichern.

Was ist eine Mietbürgschaft?

Nicht gezahlte Mieten und vor allem Mietnomadenverursachen bei deutschen Vermietern jährlich Mietschulden in Millionenhöhe.

Daher muss, wer in Deutschland eine Wohnung anmieten will, zur Absicherung des Vermieters eine Barkaution hinterlegen. Doch ein Umzug ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden, sodass nicht jedem Mieter die Kaution zu Beginn des Mietverhältnisses zahlen kann. Viele Bewerbung für eine Wohnung sind an der Kautionszahlung gescheitert. Das bedeutet aber nicht, dass nur solvente Mieter die Chance haben, in ihre Traumwohnung zu ziehen. Hier bietet sich eine Mietbürgschaft als Alternative zur herkömmlichen Kautionszahlung an. Mit der Mietbürgschaft wird eine dritte Person verpflichtet, bei einer eventuellen Zwangsvollstreckung für den Mieter schuldrechtlich einzutreten.

Die erweiterte Mietbürgschaft

Die Mietbürgschaft hat die die gleiche Funktion wie eine Mietkaution. Dass bedeutet, sie sichert die Mietvereinbarung bis zu einer Höchstsumme von bis zu drei Nettomieten ab. Doch immer mehr Vermieter gehen dazu über, die Deckungsleistung der Mietbürgschaft über die gesetzliche Kautionssumme hinaus zu erweitern. Mit dieser erweiterten Bürgschaft ist es dem Vermieter beispielsweise möglich, Gerichtskosten, Anwaltskosten und andere durch den Vermieter verursachte Ausgaben erstattet zu bekommen, selbst wenn der eigentliche Mieter nicht zahlungsfähig ist.

Wer kann Bürge werden?

Im Prinzip kann Jeder volljährige Bürger in eine Mietbürgschaft unterschreiben. Doch nicht jeder Mietbürge wird vom Vermieter akzeptiert. Zu den Bürgschaften, die von Vermietern in der Regel anerkannt werden gehören :

1. Bankbürgschaften

In diesem Fall tritt eine Bank als Bürge ein. Dafür muss der Mieter an das Geldinstitut eine monatliche Gebühr bezahlen, wodurch sich allerdings die Höhe der Kautionssumme entsprechend erhöht.

2. Bürgschaften von Eltern und Verwandten

Hier handelt es sich um einen sogenannte private Bürgschaft, bei der die Eltern oder andere verwandte Personen als Bürgen eingetragen werden. Die meisten Vermieter akzeptieren eine Private Bürgschaft allerdings nur wenn der Bürge über ein entsprechendes regelmäßiges Einkommen verfügt.

TIPP: Da bei einer privaten Mietbürgschaft keine Gebühren anfallen, ist dies Alternative für den Mieter besonders vorteilhaft.

HINWEIS: Um im Falle einer Zwangsvollstreckung die zu erstattenden Kosten niedrig zu halten, sollte die private Bürgschaft auf die Höhe einer gewöhnlichen Mietkaution beschränkt werden.

3. Bürgschaften von Versicherungen

Einige Versicherungen übernehmen auch Mietbürgschaften für ihre Kunden. Allerdings ist das, wie bei der Bankbürgschaft mit der Zahlung von monatlichen Gebühren verbunden.

Welche Formen von Mietbürgschaften gibt es?

Es gibt zwei Formen von Mietbürgschaften, die Ausfallbürgschaft und die selbstschuldnerische Bürgschaft

Mehr zur Mietbürgschaft: https://www.vexcash.com/blog/mietbuergschaft/

1. Die Ausfallbürgschaft

Bei dieser Form der Bürgschaft ist der Vermieter dazu verpflichtet, die Zahlung der ausstehenden Miete zuerst vom Mieter zu verlangen(sogenannte Vorausklage). Zahlt dieser nicht, kann der Bürge zur Zahlung aufgefordert werden.

Mehr zur Ausfallbürgschaft: http://www.buergschaften.ws/ausfallbuergschaft.html

2. Selbstschuldnerische Bürgschaft

Liegt eine selbstschuldnerische Bürgschaft vor, kann sich der Vermieter an den Mieter selbst oder alternativ direkt an den Bürgen wenden. Die Einrede der Vorausklage hat der Bürge in diesem Fall nicht.

Mehr zur Selbstschuldnerrischen Bürgschaft: http://www.jura-basic.de/aufruf.php?file=3&art=6&find=B%FCrgschaft__Selbstschuldnerische-B%FCrgschaft

Kann die Bürgschaft gekündigt werden?

Die Mietbürgschaft ist rechtlich untrennbar mit dem jeweiligen Mietvertrag verbunden. Somit endet die Bürgschaft erst dann, wenn der Mietvertrag gekündigt und von den Vertragsparteien Rechtswirksam aufgelöst wurde.

 

Geld verdienen und sich sozial engagier

41846_default

Mit dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen investieren die Anleger in Immobilien, die von der Genossenschaft auf Leibrentenbasis gekauft werden. Foto: djd/www.deutsche-leibrenten.de/fotolia.de/Doris Heinrichs

Finanztipp: Eine Kapitalanlage als Antwort auf den demographischen Wandel

(djd/pt). Sparer und Anleger bekommen für viele Produkte in Deutschland derzeit so wenig Zinsen, dass die Inflationsrate in der Regel deutlich höher liegt und das Ersparte quasi auffrisst. An diesem Zustand wird sich mittelfristig nichts ändern, denn die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte angesichts der wirtschaftlichen Schwäche in vielen Ländern der Eurozone an ihrer Politik der niedrigen Zinsen festhalten. Erst im Herbst 2013 wurde der Leitzins sogar auf das historisch niedrige Niveau von 0,25 Prozent abgesenkt. Was Häuslebauer freut, wird für Sparer allmählich zu einem echten Drama.

Nachhaltige Antwort auf den demographischen Wandel

Dabei gibt es heute deutlich attraktivere Anlageoptionen als Sparbuch, Tagesgeld und Co. Das gilt beispielsweise für Investments, die nachhaltig auf den demographischen Wandel reagieren. Ein neuartiges genossenschaftliches Modell etwa investiert in solide und sichere deutsche Immobilienwerte und kann zudem noch die Lebenssituation älterer Hausbesitzer verbessern. „Der genossenschaftliche Ansatz hat sich beispielsweise im Bankensektor schon in der Finanzkrise als außergewöhnlich solides und robustes Geschäftsmodell erwiesen“, betont Marc Knülle, Sprecher des Vorstandes der 1801 Deutsche Leibrenten Immobiliengenossenschaft eG in Köln, die das innovative Konzept entwickelt hat.

Mit dem Erwerb von Anteilen der 1801 Deutsche Leibrenten Immobiliengenossenschaft eG investieren die Anleger in Immobilien, die von der Genossenschaft auf Leibrentenbasis gekauft werden. Derzeit können die Käufer der Anteile mit einem Basiszins von fünf Prozent jährlich sowie einer Überschussbeteiligung rechnen. Sie haben zudem ein Vorkaufsrecht, wenn eine Immobilie der Genossenschaft veräußert wird. „Der Genossenschaftsgedanke schließt jede riskante Spekulation aus, die unabhängige Prüfung durch den Genossenschaftsverband sorgt für eine zusätzliche Kontrolle“, betont Marc Knülle. Auch deshalb sei diese Rechtsform seit Jahren die mit Abstand insolvenzsicherste in Deutschland. Mehr Informationen gibt es unter www.deutsche-leibrenten.de.


 

Geld Verdienen – Lassen Sie sich …HIER … beraten und finden die für Sie effektivste Kapitalanlage!


 

Interessante Option für ältere Hausbesitzer

Mit einer sogenannten Immobilienleibrente können Eigentümer den Wert ihres Hauses in eine lebenslange Zusatzrente umwandeln – und genau in diese Immobilien investiert die Genossenschaft. Für viele ältere Hausbesitzer ist die Leibrente eine interessante Option, denn sie zahlen im Ruhestand zwar keine Miete, können aufgrund einer niedrigen Rente den Lebensabend aber dennoch nicht wunschgemäß genießen. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen steigen beispielsweise die Kosten für die Gesundheit. Aber auch das Eigenheim selbst ist oftmals in die Jahre gekommen und muss instand gehalten und altersgerecht umgebaut werden. „Wer sich nicht extrem einschränken oder doch noch in eine günstigere Immobilie umziehen will, hat mit der Immobilienleibrente eine weitere Option für einen finanziell sicheren Lebensabend,“ betont Marc Knülle.


 

Wir empfehlen: Gratis eBooks bei eBook.de

Finden Sie den passenden eBook-Reader: eBook Reader im Vergleich bei eBook.de