Pflegeversicherung

Private Pflegevorsorge ist für Frauen besonders wichtig

Frauen in der Pflegefalle

Frauen trifft das Thema Pflege gleich doppelt: als Pflegende und als Pflegebedürftige. Foto: djd/DFV AG/Gilles Lougassi/shutterstock.com

Frauen trifft das Thema Pflege gleich doppelt: als Pflegende und als Pflegebedürftige.
Foto: djd/DFV AG/Gilles Lougassi/shutterstock.com

(djd). In zehn Jahren dürften einer aktuellen Studie zufolge etwa 27 Millionen Bundesbürger eine betreuungsbedürftige Person in der Familie haben, heute sind es bereits zehn Millionen. Durch die demografische Entwicklung wird Pflege somit nicht nur zu einer immer größeren Herausforderung für das soziale Sicherungssystem, sondern auch zur Herausforderung für die Familien selbst.

Frauen vom Pflegerisiko besonders betroffen

„Frauen trifft das Thema Pflege dabei gleich doppelt: erst als Pflegende und dann als Pflegebedürftige“, sagt Philipp Vogel, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG. Doppelt deshalb, weil es auch heute noch überwiegend Frauen seien, die die Pflege von Angehörigen übernähmen – später dann würden sich auch unter den Pflegebedürftigen selbst doppelt so viele Frauen wie Männer befinden. „Wegen ihrer durchschnittlich um fünf Jahre längeren Lebenserwartung haben Frauen im Vergleich zu Männern außerdem ein höheres Risiko, zum Pflegefall zu werden“, erläutert Vogel.

Der Pflegereport 2012 und 2013 der Barmer GEK dokumentierte bereits, dass Frauen, die zum Pflegefall werden, über die gesamte Pflege hinweg einen Eigenbetrag von durchschnittlich 45.000 Euro aufbringen müssen – zusätzlich zu den Leistungen, die sie aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten. „Diese Berechnungen machen deutlich, dass sich die Kosten der Pflege mit den Ansprüchen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung bei Weitem nicht decken lassen“, warnt Philipp Vogel. Weil Frauen im Alter zudem meist über eine sehr niedrige Rente und ein geringeres Vermögen verfügen, sei deshalb gerade für sie die private Pflegevorsorge besonders wichtig.

Staatliche Förderung setzt wichtige Impulse für private Vorsorge

Mit der Einführung des staatlich geförderten „Pflege-Bahr“ hat die Politik daher wichtige Impulse für mehr private Pflegevorsorge gesetzt. „Die Einführung der staatlich geförderten Zusatzversicherung Anfang 2013 ist ein Schritt in die richtige Richtung“, betont Philipp Vogel. Dabei sei der „Pflege-Bahr“ insbesondere für Jüngere ideal. Denn je jünger der Versicherte bei Vertragsabschluss sei, desto mehr Pflegeleistung erhalte er für den Mindestbeitrag von 15 Euro pro Monat. Junge Menschen profitieren daher in besonderem Maß von den staatlichen Zulagen.

„Pflege-Bahr“ meist aber nur eine Teilabsicherung

Generell bietet der Pflege-Bahr jedoch nur eine Teilabsicherung in Sachen Pflege. „Eine ausreichende Pflegevorsorge ist nur durch die Kombination mit einem ungeförderten Ergänzungstarif möglich“, so Philipp Vogel. Hierdurch sichere man sich den staatlichen Zuschuss, könne die Versorgungslücke schließen und erhalte umfassendere Leistungen. Wichtig sei daher, bei der Auswahl eines Pflege-Bahr-Tarifs auch auf leistungsstarke Ergänzungstarife zu achten – so könne man den Pflege-Bahr passgenau aufstocken. Informationen: www.dfv.ag

Private Pflegevorsorge vom Testsieger

(djd). Geförderte und ungeförderte Pflegetarife wurden im vergangenen Jahr mehrfach unter die Lupe genommen. Das Spektrum der DFV zur individuellen Pflegevorsorge etwa belegte in allen wichtigen Ratings Spitzenplätze. Eine ausführliche Studie erstellte etwa das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) für „Focus Money“ (30/2013). Rang eins bei der Bewertung der Tarifmerkmale von Pflege-Kombitarifen belegte hier das Angebot der DFV. Nur bei diesem Anbieter werden bei Eintritt des Pflegefalls im geförderten und ungeförderten Tarif die Kunden zum Beispiel beitragsfrei gestellt.

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