Eine Firma im Ausland gründen – wirtschaftliche Vorteile

Firma im Ausland gründenHeute ist ein Unternehmer längst nicht mehr auf einen Firmensitz aus Beton und Stein angewiesen. Dank Internet kann er ein virtuelles Büro als Geschäftsadresse und zur Geschäftsausübung nutzen. Die Geschäftsadresse kann an fast jedem x-beliebigen Ort in der Welt sein.

Eine Firma im Ausland, im erweiterten Europa, Asien oder Übersee zu gründen, steht bei vielen Existenzgründern auf der Wunschliste weit oben. Sie werden sich mit einigen Fragen zu befassen haben. Was müssen Sie bei einer Unternehmensgründung im Ausland beachten? Welche Chancen und Risiken gilt es abzuwägen? Und wer sind die Ansprechpartner, um an notwendige Informationen zu kommen.

Unternehmen im Ausland gründen

Wenn Sie Ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagern, dann gehört regelmäßig dazu, dass Sie eine unternehmerische Tätigkeit auch am Wohnort anmelden. Das heißt nicht, dass Sie in Deutschland nicht noch zusätzlich eine Niederlassung betreiben können. Wenn Sie Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen, hat das steuerrechtliche Folgen. Ihren ständigen Wohnsitz besitzen Sie immer dort, wo Sie sich mehr als sechs Monate im Jahr aufhalten. Entsprechend den geltenden nationalen Vorschriften müssen Sie bei den Behörden vorstellig werden. Viele Deutsche setzen auf die Firmengründung im Ausland, weil sie auf spezielle Gesellschaftsformen beim Unternehmen zugreifen können.

Die Bedingungen und Kapitalerfordernisse sind von Land zu Land unterschiedlich. Unter Umständen ergeben sich bestimmte steuerliche Vorteile. Oder Sie können den Gewinn und Verlust zwischen Unternehmen in verschiedenen Ländern gegenrechnen. Für viele Deutsche ist das ein wesentlicher Grund dafür, dass sie im Ausland eine Firma aufbauen.

Am Ort und im Land Ihres Firmensitzes müssen Sie die gesetzlichen Gegebenheiten beachten. Von Bedeutung kann das Doppelbesteuerungsabkommen sein. Wenn Sie mit Ihrer im Ausland ansässigen Firma in Deutschland geschäftlich aktiv werden, sollten Sie eine deutsche Niederlassung als Gewerbebetrieb anmelden.

Egal welches Geschäft Sie von wo aus wie betreiben, ein Geschäftssitz ist in jedem Fall notwendig. Außerdem müssen Sie Steuern abführen. Von Vorteil kann eine günstigere steuerliche Gestaltung sein. Auch im Ausland wird häufig ein Wohnsitz verlangt, der sich im Land selbst befindet. Das setzen Banken für die Kontoeröffnung oder Finanzbehörden für die Zustellung der Steuerunterlagen voraus.

Die TV-Sendung Deutsche – Auswandern ins Ausland (VOX, Kabel1) ist Ihnen vielleicht bekannt. Dort wird sehr anschaulich gezeigt, welche Probleme bei einem Neuanfang im Ausland zu meistern sind. Eines kann verallgemeinert gesagt werden: Wenn Sie die Sprache des jeweiligen Landes nicht beherrschen oder schnell lernen können, werden Sie weder ein Unternehmen auf lange Sicht erfolgreich betreiben noch einen dauerhaften Job finden. Sie müssen mit Behörden, Dienstleistern und Lieferanten in deren Sprache kommunizieren.

Tipp: Wenden Sie sich an eines der spezialisierten Steuerbüros und Anwaltskanzleien. Die wissen, was für eine erfolgreiche Geschäftsgründung zu unternehmen ist. Kennen Sie jemand, der eigene Erfahrungen mit einer Firmengründung im Ausland gemacht hat, nutzen Sie dessen Wissensfundus. Damit lassen sich viele Fehler vermeiden!


 

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Firmengründung im Ausland – Vorteile und Nachteile (3)

Ausland Unternehmen gründen2014-09-15 / Im Idealfall hat Ihre Firmengründung im Ausland gegenüber einem deutschen Firmensitz bestimmte Vorteile. Meist kommen einige Nachteile hinzu. Mittlerweile können Sie in allen Ländern der europäischen Union eine eigene Firma gründen. Sie können sich dabei auf Niederlassungsfreiheit berufen. Es gilt lediglich geringe rechtliche Hürden zu überwinden.

Firmengründung im Ausland mit Vor- und Nachteilen

Wie in Deutschland auch wird in zahlreichen Ländern für eine Reihe von gewerblichen Tätigkeiten geprüft, ob Sie über Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen. Ein Arzt muss als Voraussetzung für die auszuübende Tätigkeit einen entsprechenden Abschluss vorweisen. Als Handwerker können Sie vielfach auch ohne Meisterabschluss eine eigene Firma mit Angestellten führen. Am einfachsten ist es beim Webbusiness. Wichtig ist nur, dass Sie die Tätigkeit ordnungsgemäß bei den Behörden anmelden. Steuern werden von dem Land erhoben, wo die Geschäfte realisiert werden. Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland beibehalten, können Sie sich nicht der Einkommenssteuer entziehen. Befindet sich Ihr Hauptwohnsitz im Ausland, sind Sie hier in vollen Umfang steuerpflichtig.

günstige steuern im auslandDa Deutschland mit vielen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, erfolgt eine Verrechnung der Finanzämter bzw. das Abgleichen der persönlichen und steuerlich relevanten Daten. Vor der Geschäftsgründung sollten Sie bereits klären, mit welchen Steuern und Abgaben Sie zu rechnen haben.

Gehen Sie nicht davon aus, dass die immer günstiger als in Deutschland sind. Bei niedrigen Einkommen können Sie durchaus vom deutschen Steuersystem  profitieren, wenn Sie Freigrenzen und Abschreibungen nutzen. Für eine Firmengründung im Ausland benötigen Sie beispielsweise bei der englischen Limited nur geringes Eigenkapital.

Die neue Firma im Ausland eignet sich auch für alle, die mit einem Geschäft in Deutschland Pleite gegangen sind. Mit einer Limited kann man wieder komplett neu anfangen und das ohne Eigenkapital. Für den erfolgreichen Neustart heißt es dennoch, genau zu kalkulieren. Wenn Sie mit einer Limited in Deutschland tätig werden und irgendwelche Geschäfte abwickeln, gilt das deutsche Steuerrecht entsprechend.

Was Sie bedenken sollten: Angesehen ist die Limited in Deutschland längst nicht so hoch wie eine GmbH. Die beschränkte Haftung ist hier ein Nachteil. An Ihnen liegt es, Vertrauen bei Geschäftspartnern oder Geldgebern zu gewinnen oder sie mit Sicherheiten zu überzeugen. In vielen Ländern ist diese Firmenkonstruktion üblich. Sie müssen dennoch vorab prüfen, inwieweit die für Ihr Geschäftsmodell relevanten Gegebenheiten damit abgedeckt werden.

Zusammenfassung – 6 Vorteile von Auslandsfirmen

  1. Das Gründen einer ausländischen Gesellschaft (Juristischen Person/Unternehmergesellschaft, Limited, Corporation) macht Sie zu einer vorteilhaften Rechtspersönlichkeit – und das weltweit. Lassen Sie die deutsche Denkweise hinter sich. Nutzen Sie unternehmerfreundliche, internationale Rechtsformen für Ihre Gesellschaft.
  2. Im Ausland können Sie eine Unternehmergesellschaft führen, ohne dass der Inhaber namentlich zu nennen ist. Es gibt auch Möglichkeiten, dass Sie nicht als Geschäftsführer auftreten.
  3. Sie kommen bei der Gründung einer Gesellschaft (Juristischen Person) im Ausland abhängig vom Land ohne den Nachweis von Stammkapital bei der Gründung aus. Es wird auch nicht im Nachhinein gefordert.
  4. Sollten Sie in Deutschland geschäftlich gescheitert sein, können Sie mit einer juristischen Person im Ausland auch in Deutschland wieder Fuß fassen. Die Tätigkeit können Sie sofort und ohne Einschränkung in Deutschland wieder aufnehmen. Rechtlich sind Sie abgesichert, da die ausländische Gesellschaft hierzulande anerkannt werden muss.
  5. Zu den wichtigsten Vorteilen in Bezug auf die Gründung einer ausländischen Gesellschaft gehört die umfangreiche Haftungsbegrenzung. Geht eine ausländischen Firma in Konkurs, hat das keine Folgen für das Vermögen der Inhaber und Geschäftsführer (Vermögenssicherung, Vermögensschutz, Airbag-Funktion). Die Haftung kann in einigen Fällen wie vorsätzlicher Betrug oder Bilanzfälschung durchaus zutreffen. Grundsätzlich ist die Haftungsbegrenzung wesentlich umfangreicher als bei einer deutschen GmbH.
  6. In Deutschland ist die Motivation Steuern zu sparen hoch, mitunter größer als der Überlebenstrieb. Bei einem Firmenstandort im Ausland müssen Sie sich darüber keine Gedanken mehr machen.


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Als Kleinunternehmer anmelden

Viggo Mortensen

Alessio Trerotoli via Compfight

Als Kleinunternehmer von vereinfachten Buchführungspflichten profitieren

Die Gewerbeordnung in Deutschland besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Regelungen. Geregelt ist, wann Sie ein Gewerbe anmelden müssen und bei welchen Tätigkeiten Sie als Freiberufler angesehen werden. Im Einkommensteuergesetz werden Berufe genannt, die für einen Freiberufler infrage kommen. Alle weiteren Tätigkeiten müssen als Gewerbetätigkeit angezeigt werden. Sie können sich als Kleinunternehmer anmelden, egal ob Sie als Freiberufler als auch als Gewerbetreibender tätig sein wollen. Gemäß der Einkommensteuergesetzgebung müssen Sie als Kleinunternehmer Rechnungsbeträge im Sinne des Umsatzsteuergesetzes erstellen. Das bedeutet für Sie, dass Sie keine Umsatzsteuer ausweisen dürfen, da Sie in einem solchen Fall zum Schuldner des Finanzamtes werden. Weisen Sie immer darauf hin, dass Sie Rechnungen als Kleinunternehmer stellen.


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Selbstständigkeit beim Finanzamt anzeigen

Wenn Sie Ihr Gewerbe anmelden, müssen Sie einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Hier ist insbesondere der zu erwartende Umsatz des Kalenderjahres einzutragen. Bei bestimmten Umsatzgrenzen (im Jahr der Gründung 17.500 Euro, nachfolgendes Jahr 50.000 Euro/Stand 2012) sind Sie automatisch einKleinunternehmer. Wenn Sie die sogenannte Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch nehmen wollen, vermerken Sie das auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. An diese Entscheidung sind Sie ist fünf Jahre gebunden. Bei geringen Umsätzen lohnt sich die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung. Sie sind von der Verpflichtung befreit, Ihre monatlichen Umsätze mit der Umsatzsteuer zu verrechnen. Außerdem entfällt die doppelte Buchführung, eine einfache Einnahmenüberschussrechnung fügen Sie der Steuererklärung bei. Auf Ihren Rechnungen wird stets der volle Rechnungsbetrag ohne Ausweis der Umsatzsteuer ausgewiesen. Von Ihnen gezahlte Umsatzsteuer ist gegenüber dem Finanzamt nicht absetzbar. Bei der Einkommensteuererklärung unterliegen Ihre gesamten privaten und betrieblichen Einnahmen, bis auf einen Steuerfreibetrag, der Steuerpflicht.

Gewerbe anmelden – nur mit Gewerbeschein arbeiten

Wenn Sie sich als Kleinunternehmer anmelden möchten, können Sie dies bei der Gewerbeanmeldung oder nach Ablauf von nachfolgenden fünf Jahren tun. Bei der Gewerbeanmeldung füllen Sie den Fragebogen bezüglich der Umsatzerwartung aus. Das Gewerbeamt reicht den Fragebogen an das zuständige Finanzamt weiter. Von dort erhalten Sie nach ein bis zwei Wochen Post, wo man den Erhalt und Ihre Erfassung bestätigt. Ihrem Unternehmen wird außerdem eine extra Steuernummer zugeteilt. Für die Anmeldung benötigen Sie im günstigsten Fall lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Bei einer Reihe von Tätigkeiten (Gastronomie, Personenbeförderung) wird eine besondere Erlaubnis oder Genehmigung notwendig. Eine Handwerkskarte benötigen Sie, falls Sie einen Handwerksbetrieb gründen. Eine Gewerbekarte beschaffen Sie bei Gründung eines handwerksähnlichen Betriebes. Den Anmeldebogen erhalten alle zuständigen Behörden (Finanzamt, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Gewerbeaufsichtsamt). Sie erhalten bei erfolgreicher Anmeldung als Bestätigung einen Gewerbeschein.


 

Als Kleinunternehmer müssen Sie krankenversichert sein. Prüfen Sie die Möglichkeiten des gesetzlichen und des privaten Krankenversicherungsschutzes.

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Kfz-Steuer Tabelle – Steuerermittlung mit Schadstoffklassen

By: JeHu68

Seit dem Inkrafttreten der neuen Kraftfahrzeugsteuerreform im Jahr 2009 gibt es für Pkw zwei unterschiedliche Besteuerungsgrundlagen. Entscheidend ist das Datum der erstmaligen Fahrzeugzulassung. Das Bundesfinanzministerium hält auf seiner Website entsprechende Übersichten zur Kraftfahrzeugsteuer (Erstzulassung vor und ab 01.07.2009) abrufbar. Einige Versicherungs- und Autoportale bieten relevante Informationen in Form einer Kfz-Steuer Tabelle an.

Kfz-Steuer – Stichtagsregelung

Zur Feststellung der Kfz-Steuer für Fahrzeuge mit Zulassungsdatum vor 01.07.2009 (Stichtag) ist die Schadstoffklasse eines Fahrzeuges neben dem Hubraum und der Verbrennungsart eine wichtige Komponente. Für Neufahrzeuge mit Zulassung nach dem 01.07.2009 sind nicht Schadstoffklassen die Bemessungsgrundlage, sondern der CO2-Wert. Daneben findet für Pkw (Erstzulassung Zeitraum 5.11. 2008 – 30. 06.2009) die Günstigerregelung Anwendung. Finanzamt prüft beide Besteuerungsvarianten. Für alle vor dem Stichtag erstmals zugelassenen Pkw errechnet sich die Kfz-Steuer unter Zugrundelegung von Schadstoffschlüsselnummer/Emissionsklasse, Motorentyp und dem Hubraum des Fahrzeugs.

Eine Kfz-Steuer Tabelle / Übersicht hält das Webportal Kfz-Steuer-Auskunft bereit. In dieser Tabelle sind neben der Schadstoffschlüsselnummer die zugehörige Schadstoffklasse sowie der Kfz-Steuerbetrag der jeweiligen Verbrennungsart (Otto- oder Dieselmotor) ersichtlich. Das Bundesfinanzministerium bietet auf seiner Website “Kfz-Steuer für Personenkraftwagen“ eine Übersicht zur Kfz-Steuer für Pkw (Erstzulassung vor 01.07.2009) mit lediglich der Angabe von Stufen für den Schadstoffausstoß (Benziner) und Partikelausstoß (Diesel) ohne Ausweis der Schlüsselnummern. Zusätzlich gibt es eine Übersicht zur Kraftfahrzeugsteuer für nach dem 01.07.2009 zugelassene Pkw.

Mithilfe der Tabelle Kfz-Steuer berechnen

Der Code befindet sich in neuen Zulassungsbescheinigung Teil I im Feld 14.1, bei älteren Fahrzeugscheinen oben links unter “Schlüsselnummer“ zu 1. Die letzten 2 Ziffern der Schlüsselnummer (00 bis 88) stehen für eine jeweilige Schadstoffklasse, die neben dem Hubraum für die Ermittlung der Kfz-Steuer herangezogen wird. Jeder Schlüsselnummer ist in der Kfz-Steuer Tabelle ein konkreter Steuerbetrag für ein jeweiliges Fahrzeug (Benzin oder Diesel) zugeordnet. Die Beträge beziehen sich jeweils auf angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum. Die Schlüsselnummer 11 (Emissionsklasse Euro 1) weist 5,13 € (Benzin-Motor) und 27,35 € (Diesel-Motor) aus. Um die Gesamtsteuersumme zu erhalten, muss der Steuerbetrag aus der Kfz-Steuer Tabelle mit dem Hubraum, zum Beispiel 1.500 oder 2.000 Kubikzentimeter multipliziert werden.

Beispiel für einen Pkw mit Schlüsselnummer 62

Ein erstmalig vor Juli 2009 zugelassener Audi A4 1.6 Benzinmotor, Hubraum 1.595 Kubikzentimeter mit Euro3 kostet 108 Euro Steuer pro Jahr. Das sind pro angefangene 100 Kubikzentimeter

6,75 €. Ein Audi A4 1.9 TDI (Dieselmotor) besitzt die Schadstoffklasse Euro4. Die Steuer pro angefangene 100 Kubikzentimeter beträgt 15,44 €, macht bei 1.896 Kubikzentimeter Hubraum insgesamt 293 €.

Einfacher geht die Berechnung mithilfe sogenannter Online-Steuerrechner. In die Tools muss lediglich der Hubraum, die Schlüsselnummer aus den Fahrzeugpapieren, teilweise reicht die Emissionsgruppe, und der Motorentyp eingegeben werden. Das Bundesfinanzministerium stellt auf ihrer Webseite “In drei Schritten zur Kfz-Steuer für Pkw“ einen entsprechenden einfach zu bedienenden Rechner bereit.

Fazit:

Die Ermittlung der Kraftfahrzeugsteuer für Pkw (erstmalige Zulassung vor dem 01.07.2009) kann mithilfe der Kfz-Steuer Tabelle oder einem Kfz-Steuer-Rechner erledigt werden. Das Ergebnis dient der persönlichen Orientierung, besitzt keinen verbindlichen Charakter. Entscheidend ist die endgültige Steuerfestsetzung durch das zuständige Finanzamt.