Überweisung nach Polen – Welche Rolle dabei der Zloty spielt

Der polnische Nachbar gehört seit 2003 zu den Ländern der Europäischen Union und somit zum SEPA-Raum. Eine Überweisung nach Polen ist beispielsweise in Euro (EUR) oder US-Dollar oder Polnischer Zloty (PLN), der Landeswährung, möglich. Am kostengünstigsten sind Auslandszahlungen in Euro mit der SEPA-Überweisung.

Überweisung nach Polen mit der SEPA-Überweisung

Die klassische Auslandsüberweisung wird benutzt, wenn es um das Bezahlen oder Überweisen von Geld weltweit geht. Bei Banken werden diese Zahlungen als jene bezeichnet, die nicht per SEPA-Überweisung möglich sind. Damit die Überweisung nach Polen als SEPA-Überweisung ausgeführt werden kann, muss es sich um einen Euro-Transfer handeln.

Polen

Die Überweisung in Euro ist nur eine Bedingung. Denn vorgeschrieben ist gleichfalls die Verwendung von IBAN (internationale Kontonummer) und BIC/Swift-Code (internationale Bankleitzahl). Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erledigt die Bank den Auftrag innerhalb eines Tages. Für Verwendungszweckangaben stehen maximal 140 Zeichen zur Verfügung. Die IBAN und BIC für das eigene Konto stehen auf jedem Kontoauszug. Für den Überweisungsfall muss der Empfänger die richtigen Daten zur Verfügung stellen. Überweisungsaufträge lassen sich mithilfe von Banking-Software oder per Online-Banking erteilen. Das gilt in analoger Weise für die Auslandsüberweisung.

Auslandsüberweisung – Geldversand nach Polen

Bekanntermaßen ist in Polen nicht der Euro, sondern der Zloty das gesetzliche Zahlungsmittel. Mit Euro oder auch US-Dollar sind viele Polen dennoch sehr vertraut. Sie besitzen oft neben dem Zloty-Konto ein Bankkonto in einer anderen Währung. Doch ist das nicht generell der Fall. Es kommt eben auf den Empfänger und dessen Zahlungsprioritäten an. Die Überweisung, ausgeführt nicht in Euro sondern in Zloty (PLN), ist eine Voraussetzung für die Auslandsüberweisung.

Auftraggeber müssen im Auftragsformular Angaben zum Begünstigten/zur Firma zu IBAN und BIC machen. IBAN und BIC dienen der vollautomatischen Auftragsbearbeitung. Eine Auslandsüberweisung funktioniert auch lediglich mit Kontonummer und Angaben zur Bank einschließlich ihres internationalen Bank-Codes.

Banking online

Auslandsüberweisung nach Polen – Gebühren trotz IBAN

Während die SEPA-Überweisung nach Polen kostenlos beziehungsweise zu den Gebühren einer Inlandsüberweisung durchgeführt wird, verlangen zum einen Banken für die Auftragsausführung eine unterschiedlich hohe Transaktionsgebühr. Zum anderen erheben die Kooperations- und Zielbanken Entgelte. Außerdem lassen sich im Wechselkurs Kosten gut verstecken. Die Postbank verlangt für jede Auslandsüberweisung 1,50 €. Weitere Entgelte beteiligter Banken müssen Kunden konkret nachfragen. Genaue Aussagen wird es für eine Überweisung nach Polen möglicherweise nicht geben, weil der jeweilige Umtauschkurs im Empfängerland (EUR in PLN) nicht genau bekannt ist.

Wer bei der Postbank einen genauen Zloty-Betrag überweisen möchte, kann als Auftrags- und Zielwährung jeweils Polnischer Zloty wählen. Der Umtausch von Euro in Zloty erfolgt in diesem Fall zum Umtauschkurs des Postbankunternehmens. Neben der klassischen Banküberweisung (SEPA/Auslandsüberweisung) gibt es weitere Finanzdienstleister, mit den Überweisungen nach Polen vorgenommen werden können. Bekannt sind unter anderem Moneybookers (Skrill), Paypal oder Xendpay.

Fazit: Wird eine Überweisung nach Polen (Hotels in Polen finden), einem EU-Mitglied ohne Euro-Währung, in Zloty ausgeführt, fallen Gebühren für eine Auslandsüberweisung an. Besitzt der Empfänger ein Euro-Konto erfolgt der Geldtransfer via kostenlose SEPA-Überweisung.

 

 

Überweisung nach Amerika – Möglichkeiten in der Übersicht

Wer in den USA private Einkäufe abwickelt oder seinem Kind ein Auslandsstudium ermöglicht, bekommt es in der Regel mit Zahlungsfragen, konkret mit dem Überweisen von Geld zu tun. Geldüberweisungen sind im SEPA-Raum relativ schnell und unkompliziert zu erledigen. Für die Überweisung nach Amerika (Geldtransfer in ein Drittland) gelten einige Sonderreglungen.

Überweisung nach Amerika – SEPA oder Auslandsüberweisung?

Für den bargeldlosen Geldtransfer innerhalb des sogenannten SEPA-Raumes gibt es eine Standardüberweisung, genannt SEPA-Überweisung. Diese Variante eignet sich für Zahlungen in Euro in 27 EU-Staaten sowie Schweiz, Island, Monaco, Liechtenstein und Norwegen. Voraussetzung ist, dass der Auftraggeber Kenntnis von IBAN und BIC des Empfängers besitzt. Ohne Wissen von BIC und IBAN bleibt alternativ die hinsichtlich der Gebühren ungünstigere Auslandsüberweisung. Die Variante Auslandsüberweisung wird generell für alle Überweisungen außerhalb der SEPA-Länder (beispielsweise USA, Australien, Russland) verwendet. Soll eine Auslandsüberweisung nach Amerika am Tage des Erteilens gebucht werden, muss sie bis 12 Uhr eingehen. Später eingehende Auslandsaufträge bearbeitet die Bank erst am nächsten Tag.

Überweisung USA

Geldtransfer ins Drittland – welche Angaben sind notwendig

Die Mehrzahl der Banken ermöglicht Auslandsüberweisungen online in über 120 Länder. Wessen gewünschtes Zielland in den Veröffentlichungen seiner Bank nicht aufgeführt ist, sollte telefonisch oder mit einem schriftlichen Auftrag nachfragen. Generell gilt für telefonische Aufträge: Überweisungsbeträge dürfen 12.500 Euro pro Tag nicht übersteigen. Für eine Auslandsüberweisung wird in jedem Fall ein gültiger BIC/SWIFT-Code benötigt.

Für die Überweisung nach Amerika verlangen Banken mitunter weitere Angaben. Mitunter soll der ABA-Code angegeben werden. In vielen Fällen reicht es im Allgemeinen neben dem BIC/SWIFT-Code, die Kontonummer des Empfängers plus Adressangaben sowie die Adresse der Empfängerbank parat zu haben.

Egal ob eine Überweisung nach Amerika (Drittland: USA) oder in Europa (SEPA-Raum: Österreich) ausgeführt wird, für grenzüberschreitende Überweisungen gilt die Regel: Ab einem Überweisungsbetrag von 12.500 Euro muss der Auftrag gebende Kontoinhaber eine Meldung bei der Deutschen Bundesbank abgeben. Bei Banken gibt es ein spezielles Formular “Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr/Z1“, mit dem Überweisung und Meldung abgewickelt werden können.

Gebühren bei Auslandsüberweisung

Eine Rolle spielen bei Überweisungen nach Amerika und andere Drittländer die Gebühren. In den Preisverzeichnissen findet sich der Hinweis, was die Bank verlangt. Hinzu kommen noch Gebühren der Transaktionsbank, eingeschlossen Wechselkursgebühren. Im Zahlungsformular einer Auslandsüberweisung darf jeder Auftraggeber festlegen, wer für die Kosten der Transaktion aufkommt. Zur Auswahl stehen drei Optionen. Zahlt der Auftraggeber/Kontoinhaber wird ein Kreuz im Feld “OUR“ gemacht. Bei einer BEN-Zahlung übernimmt der Empfänger die Gebühren. Die dritte Option nennt sich “SHARE“. Beide Parteien teilen sich die Transaktionskosten.

Fazit: Die Überweisung von Geld nach Amerika muss nicht in jedem Fall die gewöhnliche Banküberweisung bedeuten. Einfach und sicher funktionieren Überweisungen über PayPal (lediglich zwei E-Mail-Adressen notwendig) oder mit einem Spezialisten für Online Auslandsüberweisungen wie Xendpay (bietet Wechselkurse in Echtzeit an).

 

 

 

 

 

 

Überweisung in die Philippinen – Besonderheiten beim Geldtransfer

In Entwicklungsländern profitieren Bevölkerung und Wirtschaft von den im Ausland verdienten Geldern ihrer Landsleute. Jeden Monat erreichen allein die philippinischen Banken weit über 1,8 Mrd. US-Dollar, etwa 20% der Transfersummen stammen aus Europa. Welche Möglichkeiten für eine Überweisung in die Philippinen gibt es von Deutschland aus?

Philippinen: Überweisung per Auslandsüberweisung

Grundsätzlich kann man Geld ganz normal von einem deutschen Bankkonto auf ein philippinisches Konto überweisen. Die einfachste und bequemste Möglichkeit zur Überweisung ins Ausland bietet Online-Banking. Die Philippinen gehören nicht zum SEPA-Raum oder zu einem der Ausnahmestaaten. Philippinische Banken verwenden daher keine IBAN-Nummer, können mit dieser nicht arbeiten.

 

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Auftraggeber nutzen immer das Formular Auslandsüberweisung. Hier werden die Angaben zur Bankverbindung des Zahlungsempfängers, zum einen die Kontonummer und zum anderen BIC- oder SWIFT-Code benötigt. Kontonummern in den Philippinen besitzen 9 Stellen. Die 4 ersten Zahlen geben die Nummer für die kontoführende Zweigstelle an. Die Kontonummer des Zahlungsempfängers muss unbedingt vollständig sein. Den SWIFT-/BIC-Code einer philippinischen Bank erhält man meist vom Empfänger. Andererseits gibt es die Codeliste online. Die Hausbank kann gleichfalls weiterhelfen.

Geldüberweisungen, deren Betrag 12.500 Euro übersteigen, unterliegen der Meldepflicht bei der Bundesbank. Die Meldung muss nicht die ausführende Bank, sondern der Auftraggeber und Kontoinhaber leisten.

Die Entgeltregelung von Banken sieht in der Regel 3 Möglichkeiten vor. Der Auftraggeber zahlt Gebühren komplett oder teilt sie sich mit dem Empfänger. Schließlich kann er dem Empfänger die Kosten anlasten. Der erhält dann einen um diese kosten verminderten Überweisungsbetrag ausgezahlt.

Philippinen – Alternativen zur normalen Überweisung

Von eigentlich allen in Deutschland tätigen Banken lassen sich Auslandsüberweisungen auf die Philippinen durchführen. Alternativen gibt es unter anderem mit Finanzdienstleistern wie Moneybookers (Skrill) oder der Express Padala Frankfurt GmbH. Die Philippinen gehören zu den sogenannten High-Risk-Countries. Auf die Einhaltung der Geldwäschegesetze wird Wert gelegt.

Bei Geldüberweisungen sind ein Adressnachweis sowie ein Identitätsnachweis vorzulegen. Diese Identifizierung ist ein allgemein übliches Verfahren, welches die Bank bei jeder Kontoeröffnung entweder in einer Filiale oder als Post-Ident-Verfahren mithilfe der Deutschen Post durchführt. Zum Verwendungszweck müssen genaue Angaben gemacht werden.

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Bitcoin für Philippinen keine Alternative

Überweisen mit Moneybookers (Skrill) oder Express Padala

Bei Auslandsüberweisungen mit Moneybookers (Skrill) oder Express Padala gelten die jeweiligen Geschäftsbedingungen des Anbieters. Express Padala bietet gute tagesaktuelle Wechselkurse und günstige Transfergebühren. Beides wird auf der Webseite veröffentlicht. Die vom Auftraggeber zu entrichtenden Gebühren richten sich nach dem gewählten Service. Die normale Banktransfer kostet 7,50 €, Geld an die Haustür gibt es außerhalb Manilas für 13 €.

Moneybookers (Skrill) wirbt mit niedrigen Gebühren für die Banküberweisung. Bei den Kosten von 1,80 € bleibt es für den Empfänger nur, wenn kein Währungswechsel erfolgt. Denn dann wird ein Aufschlag von 2,45% zu den Wechselkursen fällig.

Fazit: Überweisungen in die Philippinen sind als normale Auslandsüberweisung bei jeder Bank in Deutschland möglich. Unter Umständen kostengünstiger und/oder schneller erledigen einige Finanzdienstleister den Geldtransfer.

Externe Links:

http://www.expresspadala.de/

https://www.moneybookers.com/ads/geld-versenden/

https://www.postbank.de/

 

 

Überweisung nach Russland – Auslandsüberweisung und Alternativen

Die Überweisung nach Russland mag für viele deutsche Bankkunden kaum von Bedeutung sein. Doch für die große Gemeinschaft der Russen in Deutschland, für Geschäftsleute und gelegentlich für deutsche Studenten und Touristen ist das Versenden von Geld auf ein russisches Bankkonto nichts Ungewöhnliches. Zur normalen Banküberweisung gibt es einige Alternativen.

Überweisung nach Russland ohne IBAN

Russland gehört nicht dem SEPA-Raum an, verwendet aus diesem Grund auch keine IBAN-Codes. Als Nutzer von Online-Banking ist das Überweisen dennoch eine einfache und bequeme Angelegenheit. Verwendet wird das Online-Formular Auslandsüberweisung. Die persönlichen Daten zum Auftraggeber sind bereits vorerfasst.

Für Überweisungen nach Russland werden daher neben dem Namen des Empfängers immer eine Kontonummer und der Bank-Code (Swift/BIC) benötigt. Zusätzliche Angaben betreffen die Empfängerbank (Name und Anschrift).

Ein nicht bekannter Straßenname der Bank ist kein Problem. Empfohlen wird, einen Punkt in das entsprechende Feld zusetzen. Abgeschlossen wird die Überweisung mithilfe des TAN-Verfahrens zu einem gewünschten Ausführungstermin.

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Wann Überweisungsbeträge meldepflichtig sind

Natürlich muss beim Geldtransfer nach Russland das Geldwäschegesetz beachtet werden. Das bedeutet, dass Überweisungen, eingeschlossen Bar- oder Scheckzahlungen, bei Überschreitung des Betrages von 12.500 € bei der Bundesbank meldepflichtig sind und vom Auftraggeber/Kontoinhaber anzuzeigen sind.

Die Regelung gilt für Privatpersonen, Unternehmen, öffentliche Stellen sowie Geldinstitute. Die Meldung kann in Formularform schriftlich oder bei der ausführenden Bank eingereicht werden. Die Internetseite der Deutschen Bundesbank bietet alle notwendigen Informationen rund um das Meldewesen.

Kosten der Auslandsüberweisung

Was kostet beispielsweise bei der Postbank ein Dauerauftrag für Überweisungen an eines russisches Geldinstitut bei einer monatlichen Überweisungssumme von 2.500 €? Grundsätzlich muss der Dauerauftrag ins Ausland in schriftlicher Form bei der kontoführenden Niederlassung beantragt werden.

Die Postbank erhebt ein geringes Entgelt von 1,50 €. Dieses Entgelt fällt bei einem Dauerauftrag jeden Monat an. Hinzu kommen weitere Entgelte der Korrespondenz- und Zielbanken. Einen Unterschied macht es gleichfalls, ob die Überweisung beispielsweise von 1.000 € auf ein Euro- oder Rubel-Konto geht. Auf einem Euro-Konto geht der Überweisungsbetrag 1:1 ein. Ein Umtausch in Rubel kann dann zu einem selbst gewählten Umtauschkurs erfolgen.

Überweisung  nach Russland – Alternativen zur normalen Banküberweisung

Alternativen zur normalen Banküberweisung bieten bekannte Überweisungssysteme wie Xendpay oder Western Union. Bevor diese Anbieter für Geldsendungen von mehr als 2.500/5.000 € genutzt werden können, müssen Online-Kunden das übliche Post-Ident-Verfahren absolvieren.

Im Unterschied zur Hausbank bearbeitet Xendpay Überweisungen nach Russland an 7 Tagen der Woche rund um die Uhr. Der Anbieter wirbt damit, dass die Überweisungsgebühr gering und der Umrechnungskurs sehr gut sei. Bei Senden auf ein Bankkonto ist das Geld nach 1 bis 2 Tagen verfügbar.

Bei Western Union kann der Empfänger lediglich Bargeld an einer der Auszahlungsstellen erhalten. Die Abholung ist allerdings innerhalb von Minuten nach Erhalt des Empfänger-Codes möglich.

Fazit: Die Überweisung nach Russland unterscheidet sich rein aus technischer Sicht nicht von einer normalen Auslandsüberweisung. Wichtig sind korrekte Angaben. Für den Geldtransfer gibt es einige kostengünstige und schnelle Alternativen.