Überweisung nach Amerika – Möglichkeiten in der Übersicht

Wer in den USA private Einkäufe abwickelt oder seinem Kind ein Auslandsstudium ermöglicht, bekommt es in der Regel mit Zahlungsfragen, konkret mit dem Überweisen von Geld zu tun. Geldüberweisungen sind im SEPA-Raum relativ schnell und unkompliziert zu erledigen. Für die Überweisung nach Amerika (Geldtransfer in ein Drittland) gelten einige Sonderreglungen.

Überweisung nach Amerika – SEPA oder Auslandsüberweisung?

Für den bargeldlosen Geldtransfer innerhalb des sogenannten SEPA-Raumes gibt es eine Standardüberweisung, genannt SEPA-Überweisung. Diese Variante eignet sich für Zahlungen in Euro in 27 EU-Staaten sowie Schweiz, Island, Monaco, Liechtenstein und Norwegen. Voraussetzung ist, dass der Auftraggeber Kenntnis von IBAN und BIC des Empfängers besitzt. Ohne Wissen von BIC und IBAN bleibt alternativ die hinsichtlich der Gebühren ungünstigere Auslandsüberweisung. Die Variante Auslandsüberweisung wird generell für alle Überweisungen außerhalb der SEPA-Länder (beispielsweise USA, Australien, Russland) verwendet. Soll eine Auslandsüberweisung nach Amerika am Tage des Erteilens gebucht werden, muss sie bis 12 Uhr eingehen. Später eingehende Auslandsaufträge bearbeitet die Bank erst am nächsten Tag.

Überweisung USA

Geldtransfer ins Drittland – welche Angaben sind notwendig

Die Mehrzahl der Banken ermöglicht Auslandsüberweisungen online in über 120 Länder. Wessen gewünschtes Zielland in den Veröffentlichungen seiner Bank nicht aufgeführt ist, sollte telefonisch oder mit einem schriftlichen Auftrag nachfragen. Generell gilt für telefonische Aufträge: Überweisungsbeträge dürfen 12.500 Euro pro Tag nicht übersteigen. Für eine Auslandsüberweisung wird in jedem Fall ein gültiger BIC/SWIFT-Code benötigt.

Für die Überweisung nach Amerika verlangen Banken mitunter weitere Angaben. Mitunter soll der ABA-Code angegeben werden. In vielen Fällen reicht es im Allgemeinen neben dem BIC/SWIFT-Code, die Kontonummer des Empfängers plus Adressangaben sowie die Adresse der Empfängerbank parat zu haben.

Egal ob eine Überweisung nach Amerika (Drittland: USA) oder in Europa (SEPA-Raum: Österreich) ausgeführt wird, für grenzüberschreitende Überweisungen gilt die Regel: Ab einem Überweisungsbetrag von 12.500 Euro muss der Auftrag gebende Kontoinhaber eine Meldung bei der Deutschen Bundesbank abgeben. Bei Banken gibt es ein spezielles Formular “Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr/Z1“, mit dem Überweisung und Meldung abgewickelt werden können.

Gebühren bei Auslandsüberweisung

Eine Rolle spielen bei Überweisungen nach Amerika und andere Drittländer die Gebühren. In den Preisverzeichnissen findet sich der Hinweis, was die Bank verlangt. Hinzu kommen noch Gebühren der Transaktionsbank, eingeschlossen Wechselkursgebühren. Im Zahlungsformular einer Auslandsüberweisung darf jeder Auftraggeber festlegen, wer für die Kosten der Transaktion aufkommt. Zur Auswahl stehen drei Optionen. Zahlt der Auftraggeber/Kontoinhaber wird ein Kreuz im Feld “OUR“ gemacht. Bei einer BEN-Zahlung übernimmt der Empfänger die Gebühren. Die dritte Option nennt sich “SHARE“. Beide Parteien teilen sich die Transaktionskosten.

Fazit: Die Überweisung von Geld nach Amerika muss nicht in jedem Fall die gewöhnliche Banküberweisung bedeuten. Einfach und sicher funktionieren Überweisungen über PayPal (lediglich zwei E-Mail-Adressen notwendig) oder mit einem Spezialisten für Online Auslandsüberweisungen wie Xendpay (bietet Wechselkurse in Echtzeit an).