Mietbürgschaften

Vor allem in deutschen Großstätten sind die Mieten in den letzten Jahren explodiert. Als Student oder Geringverdiener eine erschwingliche Mietwohnung zu bekommen ist nahezu unmöglich. Es sei denn, es findet sich die Möglichkeit die Traumwohnung mit einer Mietbürgschaft abzusichern.

Was ist eine Mietbürgschaft?

Nicht gezahlte Mieten und vor allem Mietnomadenverursachen bei deutschen Vermietern jährlich Mietschulden in Millionenhöhe.

Daher muss, wer in Deutschland eine Wohnung anmieten will, zur Absicherung des Vermieters eine Barkaution hinterlegen. Doch ein Umzug ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden, sodass nicht jedem Mieter die Kaution zu Beginn des Mietverhältnisses zahlen kann. Viele Bewerbung für eine Wohnung sind an der Kautionszahlung gescheitert. Das bedeutet aber nicht, dass nur solvente Mieter die Chance haben, in ihre Traumwohnung zu ziehen. Hier bietet sich eine Mietbürgschaft als Alternative zur herkömmlichen Kautionszahlung an. Mit der Mietbürgschaft wird eine dritte Person verpflichtet, bei einer eventuellen Zwangsvollstreckung für den Mieter schuldrechtlich einzutreten.

Die erweiterte Mietbürgschaft

Die Mietbürgschaft hat die die gleiche Funktion wie eine Mietkaution. Dass bedeutet, sie sichert die Mietvereinbarung bis zu einer Höchstsumme von bis zu drei Nettomieten ab. Doch immer mehr Vermieter gehen dazu über, die Deckungsleistung der Mietbürgschaft über die gesetzliche Kautionssumme hinaus zu erweitern. Mit dieser erweiterten Bürgschaft ist es dem Vermieter beispielsweise möglich, Gerichtskosten, Anwaltskosten und andere durch den Vermieter verursachte Ausgaben erstattet zu bekommen, selbst wenn der eigentliche Mieter nicht zahlungsfähig ist.

Wer kann Bürge werden?

Im Prinzip kann Jeder volljährige Bürger in eine Mietbürgschaft unterschreiben. Doch nicht jeder Mietbürge wird vom Vermieter akzeptiert. Zu den Bürgschaften, die von Vermietern in der Regel anerkannt werden gehören :

1. Bankbürgschaften

In diesem Fall tritt eine Bank als Bürge ein. Dafür muss der Mieter an das Geldinstitut eine monatliche Gebühr bezahlen, wodurch sich allerdings die Höhe der Kautionssumme entsprechend erhöht.

2. Bürgschaften von Eltern und Verwandten

Hier handelt es sich um einen sogenannte private Bürgschaft, bei der die Eltern oder andere verwandte Personen als Bürgen eingetragen werden. Die meisten Vermieter akzeptieren eine Private Bürgschaft allerdings nur wenn der Bürge über ein entsprechendes regelmäßiges Einkommen verfügt.

TIPP: Da bei einer privaten Mietbürgschaft keine Gebühren anfallen, ist dies Alternative für den Mieter besonders vorteilhaft.

HINWEIS: Um im Falle einer Zwangsvollstreckung die zu erstattenden Kosten niedrig zu halten, sollte die private Bürgschaft auf die Höhe einer gewöhnlichen Mietkaution beschränkt werden.

3. Bürgschaften von Versicherungen

Einige Versicherungen übernehmen auch Mietbürgschaften für ihre Kunden. Allerdings ist das, wie bei der Bankbürgschaft mit der Zahlung von monatlichen Gebühren verbunden.

Welche Formen von Mietbürgschaften gibt es?

Es gibt zwei Formen von Mietbürgschaften, die Ausfallbürgschaft und die selbstschuldnerische Bürgschaft

Mehr zur Mietbürgschaft: https://www.vexcash.com/blog/mietbuergschaft/

1. Die Ausfallbürgschaft

Bei dieser Form der Bürgschaft ist der Vermieter dazu verpflichtet, die Zahlung der ausstehenden Miete zuerst vom Mieter zu verlangen(sogenannte Vorausklage). Zahlt dieser nicht, kann der Bürge zur Zahlung aufgefordert werden.

Mehr zur Ausfallbürgschaft: http://www.buergschaften.ws/ausfallbuergschaft.html

2. Selbstschuldnerische Bürgschaft

Liegt eine selbstschuldnerische Bürgschaft vor, kann sich der Vermieter an den Mieter selbst oder alternativ direkt an den Bürgen wenden. Die Einrede der Vorausklage hat der Bürge in diesem Fall nicht.

Mehr zur Selbstschuldnerrischen Bürgschaft: http://www.jura-basic.de/aufruf.php?file=3&art=6&find=B%FCrgschaft__Selbstschuldnerische-B%FCrgschaft

Kann die Bürgschaft gekündigt werden?

Die Mietbürgschaft ist rechtlich untrennbar mit dem jeweiligen Mietvertrag verbunden. Somit endet die Bürgschaft erst dann, wenn der Mietvertrag gekündigt und von den Vertragsparteien Rechtswirksam aufgelöst wurde.

 

Hundeversicherungen

Eine Hundeversicherung schützt euch vor hohen Kosten im Schadensfall. Euren Hund dagegen schützt es vor möglichen Problemen, in Verbindung mit Notfällen. Wird euer Hund beispielsweise krank und braucht dauerhaft Medikamente, sorgt die Hundekrankenversicherung dafür, dass ihr diese Kosten für diese nicht selbst tragen müsst. Hat euer Hund einen Unfall und muss operiert werden, hilft dagegen die Hunde OP Versicherung, die die Operationskosten (oft mehrere tausend Euro) für euch übernimmt. Und wenn euer Hund vor ein Auto läuft und damit einen gigantischen Unfall auslöst, schützt euch die Hundehaftpflichtversicherung vor den hohen Schadensersatzforderungen, weil sie den Schaden deckt und für euch reguliert. In erster Linie sichert euch eine Hundeversicherung also für den Notfall ab, damit ihr nicht auf den hohen Kosten von Operationen oder Behandlungen bzw. Schadensersatzforderungen sitzen bleibt und euch ganz auf die Genesung eures Hundes konzentrieren könnt.

Was macht eine Hundeversicherung?

Wie eben schon erläutert, dient eine Hundeversicherung vor allem zur Absicherung des Tieres, aber auch als Kostenschutz vor hohen Tierärztlichen Gebühren oder Schadensersatzforderungen. Ähnliche wie eine KFZ Haftpflichtversicherung, ist auch die Hundehaftpflicht in einigen Bundesländern außerdem bereits eine Pflichtversicherung geworden. Da Hunde bei einem Unfall im Zweifel nämlich einen enormen Schaden verursachen können, den der Hundehalter, ähnlich wie bei einem Autounfall, niemals selbst tragen könnte, dient die Hundehaftpflichtversicherung als Schutz auf beiden Seiten. Sowohl Hundehalter, als auch Geschädigter, müssen sich so keine Sorgen um die Kosten machen, die ein Unfall mit sich bringt. Bei der Hunde OP Versicherung wird dagegen allein der Halter geschützt, der sich im Notfall also ganz auf sein Tier und dessen Genesung konzentrieren kann und seine Zeit nicht mit der Beschaffung des Geldes verschwenden muss. Dann springt die Hunde OP Versicherung ein, zahlt die teure Operation und der Hundehalter muss sich weder Geld leihen, noch einen Kleinkredit aufnehmen. Die Hundekrankenversicherung dagegen ist mit der für Menschen vergleichbar. Sie zahlt fast alle Tierarztkosten, hat aber auch die höchsten monatlichen Gebühren. Genauere Informationen über Sinn und Unsinn einer Hundeversicherung, findet ihr hier. Dort gibt es auch noch viele weitere Hinweise zu den einzelnen Hundeversicherungen, sowie Empfehlungen und Warnungen. Einfach mal einlesen und informieren.

Wie teuer ist eine Hundeversicherung?

Die Kosten einer Hundeversicherung richten sich nach dem, was sie im Ernstfall leistet. Die meisten Hundeversicherungen haben verschiedene Tarife, sodass jeder einen für sich passenden Tarif finden wird. Wichtig ist darauf zu achten, immer eine besonders seriöse und etablierte Hundeversicherung auszuwählen, die im Ernstfall auch wirklich zahlt und nicht versucht sich aus jeglicher Verpflichtung herauszuwinden. Aber das ist bei Versicherungen ja allgemein sehr wichtig und sollte daher auch immer entsprechende Beachtung finden. Die Kosten für eine Hundehaftpflicht beginnen bei ungefähr fünf Euro im Monat. Das ist nicht teuer, sichert euch im Ernstfall aber ab. Die Hunde OP Versicherung ist mit ungefähr zehn Euro im Monat auch nicht viel teurer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie im Falle einer notwendigen Operation, schnell mal mehrere tausend Euro für euch bezahlt. Einzig und allein über die Hundekrankenversicherung lässt sich streiten. Zwar zahlt auch diese nahezu jegliche Tierarztkosten und oft sogar den vorbeugenden Flohschutz und Medikamente, sie kostet im Monat aber auch schnell mal 25 Euro und mehr, ist damit also längst nicht für jeden bezahlbar. Hier muss sich jeder selbst überlegen, was im Einzelfall wirklich Sinn ergibt und wie gut der eigene Hund im Alltag abgesichert werden soll. Zur Hundekrankenversicherung lässt sich allgemein auch noch sagen, dass diese sich meistens dann besonders rentiert und lohnt, wenn sie schon im Welpenalter abgeschlossen wird. So lassen sich auch viele der anfänglichen Kosten einsparen, sodass sich die Gebühren im hohen Alter des Hundes, im Vergleich mit den tatsächlichen Kosten für Behandlungen, Medikamente und mehr, durchaus lohnen können.

Welches ist die beste Hundeversicherung?

Beachten wir nun die Leistungen und Preise der einzelnen Hundeversicherungen, kommen wir zu dem Schluss, dass längst nicht jede Versicherung auch Sinn ergibt. Wichtig ist sicherlich die günstige Hundehaftpflicht. Stellt euch nur mal vor, euer Hund verursacht einen Unfall und wäre nicht Haftpflichtversichert. Die Kosten könntet ihr niemals selbst tragen und hättet euch automatisch für euer ganzes Leben verschuldet. Auch die Hunde OP Versicherung ist wichtig, weil die wenigsten im Ernstfall schnell an mehrere tausend Euro für eine Operation gelangen. Hundehaftpflicht und Hunde OP Versicherung zusammen, kosten dann ca. 15 Euro im Monat und schützen euch vor hohen kosten und Schadenersatzforderungen. Das ist schon einmal nicht schlecht. Wer wirklich so wenig wie möglich selbst übernehmen möchte, kann auch statt der Hunde OP Versicherung eine Hundekrankenversicherung abschließen. Die ist zwar deutlich teurer, übernimmt dafür aber auch nicht nur alle Operationen, sondern auch Behandlungen und Medikamente, sowie vieles kleine anfallende Nebenkosten. Das kann sich lohnen, erfordert aber die Akzeptanz höherer monatlicher Gebühren. Nicht jeder ist bereit, seinen Hund entsprechend stark abzusichern, nicht jeder kann es sich leisten. Die Hundehaftpflicht sollte dennoch absolute Pflicht sein und lohnt sich bei den geringen Gebühren eigentlich immer.

Fazit zu den Hundeversicherungen

Wie das mit Versicherungen nun einmal so ist, gibt es immer zwei Seiten zu beachten. Die eine Seite betrifft die Vorteile, die durch solch eine Hundeversicherung entstehen. Die andere Seite betrifft die Kosten, die höher werden, desto mehr die Versicherung übernehmen soll. Hundeversicherungen sind preislich recht attraktiv und sichern vor hohen Kosten. Ob jeder Hund eine Krankenversicherung benötigt, ist fraglich, aber eine Hundehaftpflicht und eine Hunde OP Versicherung lassen sich durchaus rechtfertigen, zumal die monatlichen Kosten für diese Art von Hundeversicherungen eigentlich minimal bleiben. Mehr Informationen zum Thema gibt es auf der oben verlinkte Informationsseite. Dort könnt ihr euch noch einmal genauer informieren und über das Thema schlau machen.

Wie, wo und wann in der PKV Kinder versichert werden

In der PKV Kinder versichern, macht das Sinn und ist das notwendig? PKV Kinder Ein in Versicherungsberatungen zur Privaten Krankenversicherung (PKV) häufig gehörter Satz lautet: „Dann wird mein Kind auch in der PKV versichert sein!“ Doch so pauschal stimmt das nicht, da ja eine Reihe von gesetzlichen Vorgaben beachtet werden müssen. Nicht selten werden unwahre Behauptungen aus dem Internet zitiert oder ein Berater liegt mit seinem Ratschlag bewusst oder unbewusst daneben. Wir erklären Ihnen, unter welchen Bedingungen Sie Ihr Kind privat oder gesetzlich versichern können bzw. müssen und worauf es bei der Kinderversicherung in der PKV ankommt.

PKV Kinder – Das Wichtigste in einer Übersicht:

  • Kind privat oder gesetzlich versichern – gesetzliche Vorgaben beachten
  • Kein Anspruch auf Familienversicherung – beitragspflichtig in die GKV oder Kind in PKV
  • Kindertarif in der PKV – Leistungen von Grundschutz bis Premiumschutz
  • günstige PKV Kinder- und Jugendtarife wegen Verzicht auf Altersrückstellungen
  • Familientarif in der PKV – Tarifmodell ähnelt dem der gesetzlichen Familienversicherung
  • Keine beitragsfreie Mitversicherung von Kindern in der privaten Krankenversicherung
  • Nachversicherungsgarantie für Neugeborene in der PKV für zwei Monate
  • Beim Wechsel zurück in die GKV Familienversicherung sind ergänzende Zusatzversicherungen möglich

Allgemeine Information zur PKV für Kinder

Spätestens nach der Geburt eines Kindes, stellt sich den Eltern die Frage nach der Krankenversicherung. Es ist die Entscheidung zu treffen, ob Sie Ihr Kind privat oder gesetzlich versichern dürfen oder müssen. Auch das „Wo und Wann“ die Krankenversicherung abzuschließen ist, muss bedacht und entschieden werden. Keinesfalls unwichtig sind die Kosten der Kinderkrankenversicherung. Denn ohne Anspruch auf Familienversicherung gibt es nur die Alternativen: Kind in die PKV oder beitragspflichtig in die gesetzliche Krankenversicherung.

Da es eine Vielzahl von Tarifen und Möglichkeiten in der Privaten Krankenversicherung, können Sie sich in einem PKV Kinder Vergleich über die für Ihren Fall besten Angebote informieren. Im nachfolgenden Beitrag werden wir Ihnen einige Antworten auf grundsätzliche Fragen geben.

PKV Kinder Gesundheitskarte

Wo ist ein Kind zu versichern?

Sind beide Eltern Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung, stellt sich die Frage nach dem „Wo ist das Kind zu versichern?“ meist nicht. In diesem Fall hat das Kind kraft Gesetz einen Anspruch auf die Familienversicherung. Es ist in der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) ohne extra Beitrag mitversichert. Ob ein Kind beitragsfrei oder gegen Beitragszahlung in der GKV versichert wird, ergibt sich zum einen aus der Familiensituation (Eltern sind verheiratet oder nicht) und der Einkommenssituation.

Sind die Eltern nicht verheiratet, können sie grundsätzlich frei wählen, bei wem das Kind zu welchen Bedingungen versichert werden soll. Wenn ein Elternteil privat, das andere gesetzlich krankenversichert ist, kann das Kind privat oder gesetzlich krankenversichert werden. Übersteigt der Verdienst des Vaters nicht die Jahresentgeltgrenze (JAEG), kommt in aller Regel die beitragsfreie Mitversicherung des Kindes in der GKV zum Zuge.

So erhalten Sie die Antwort auf die Frage: Prüfen Sie, ob das Kind einen Anspruch auf Familienversicherung besitzt. Bei der GKV besteht bei Vorliegen der Voraussetzungen die Möglichkeit für eine beitragsfreie Versicherung.

Kind privat oder gesetzlich versichern – drei Möglichkeiten

Möglichkeit 1:  Anspruch auf Familienversicherung der GKV vorhanden

Eltern können bei einem Anspruch auf Familienversicherung grundsätzlich selbst entscheiden, ob sie die kostenfreie Mitversicherung wahrnehmen möchten oder alternativ eine Private Krankenversicherung für Kinder abschließen. Die Familienversicherung der GKV können Eltern durch den Abschluss einer Privaten Ergänzungsversicherung (Zusatzversicherung) leistungsmäßig aufstocken. Ergänzungsversicherungen gibt es für Leistungen wie Zahn- und Kieferorthopädie, privatärztliche Behandlungen, Heilpraktiker oder Osteopathie.

Möglichkeit 2: bestehender Anspruch auf Familienversicherung soll nicht genutzt werden

Unter Umständen kann es Sinn machen, eine PKV für Kinder bzw. private Vollversicherung zu nutzen, selbst wenn ein Anspruch auf Familienversicherung vorhanden ist. Die private Krankenversicherung der Eltern sichert dem Kind einen Anspruch auf Abschluss eines Versicherungsvertrages zu.

Sinnvoll wäre eine private Krankenversicherung für Kinder bei Bestehen von Vorerkrankungen oder Geburtsschäden. Der Versicherer ist zur Antragsannahme verpflichtet. Außerdem darf er keinen Zuschlag wegen Vorerkrankungen erheben und eine Ablehnung aussprechen. Eltern sollten bedenken, dass das möglicherweise eine einmalige Chance für einen hochwertigen Versicherungsschutz im Rahmen der PKV für das (kranke) Kind sein kann.

Möglichkeit 3: Anspruch auf Familienversicherung besteht nicht

Besteht kein Anspruch auf eine Familienversicherung, wird das Kind entweder in der PKV oder beitragspflichtig in der GKV versichert. Auch in der Privaten Krankenversicherung können Sie ein Kind nicht mitversichern. In beiden Fällen wird ein eigener Beitrag für das Kind notwendig. Eltern können einen Private Krankenversicherung Kindertarif abschließen oder einen Antrag bei einer GKV stellen. Der Versicherungsschutz kann gegen Zahlung eines sogenannten Kinderbeitrages in der GKV erworben werden.

Hinweis: Der Krankenversicherungsschutz bei der GKV ist einerseits an einen eigenen Beitrag für das Kind gebunden und im Vergleich mit einem allgemeinen GKV Schutz regulär versicherter unattraktiver.

Vorteile hat eine beitragspflichtige Kinderversicherung durchaus. So spricht etwa bei Behinderungen und dauerhaften Schäden des Kindes wenig gegen die Wahl der GKV. Manche GKV offeriert durchaus Leistungen die nicht unbedingt zu den „typischen“ der Krankenversicherung gehören.

Kind in die PKV oder nicht?

Es besteht keine Pflicht, dass ein Kind in die PKV muss. Zumindest solange ein Elternteil in der GKV versichert ist, gibt es für die Eltern die Wahlmöglichkeit. Die Frage dabei ist, ob die Mitgliedschaft in der GKV für das Kind ohne Zahlung eigener Beiträge im Rahmen der Familienversicherung infrage kommt oder ob das Kind beitragspflichtig als freiwilliges Mitglied in der GKV krankenversichert werden muss. Wenn die Eltern in der PKV versichert sind, entfällt jegliche Wahlmöglichkeit. In diesem Fall wäre ein PKV Kindertarif abzuschließen.

pkv vergleich

Große Unterschiede bei den Prämien – ein Tarif-Vergleich lohnt sich

Warum eine PKV für Kinder abschließen?

  • Kann ein Elternteil eine Beihilfeberechtigung beanspruchen, wird diese Leistung in gleicher Weise für Kinder gewährt.
  • Kindertarife in der PKV sorgen für günstigen Versicherungsschutz.
  • Die Versicherungsleistungen lassen sich individuell an die Bedürfnisse des Kindes anpassen. So kann Einfluss auf die Höhe der Beiträge genommen werden. Die Vereinbarung der Kostenübernahme für Heilpraktiker und Naturmedizin ist gegen entsprechenden Beitrag möglich.
  • Bevorzugte Behandlung von Privatpatienten – erhalten schneller einen Termin beim Facharzt.

Was kostet eine PKV für Kinder?

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung werden nicht wie bei der GKV vom Einkommen abgeleitet. Die Beiträge der PKV Kinder hängen wesentlich von der gewählten Versicherungsgesellschaft und weiteren Faktoren ab. Für die Krankenversicherung oder Mitversicherung eines Kindes im Familientarif der PKV werden zwischen 60 und 120 Euro fällig. Alterungsrückstellungen, wie bei Erwachsenen in der PKV üblich, sind nicht enthalten.

Tipp: Wer sein Kind in der PKV versichern möchte oder muss, hat mittlerweile die Wahl. Neben der Anmeldung bei der eigenen PKV-Gesellschaft besteht die Möglichkeit, das Kind bei einer anderen PKV zu versichern. Zahlreiche Gesellschaften bieten Kindertarife ohne Mitwirkung eines Erwachsenen an.

Zu den wesentlichen Faktoren für die gesamten Kosten gehören das Alter, der jeweilige Kindertarif und der gesundheitliche Zustand des Kindes. Weil Kinder meist nicht mit Vorerkrankungen belastet sind und ein geringes Eintrittsalter haben, liegen PKV Kindertarife im Vergleich zu PKV-Tarifen für Erwachsene deutlich darunter. Hinzu kommt, dass die Leistungen für Kinder weitgehend mit dem elterlichen Tarif vorbestimmt sind. Immerhin lassen sich weitere Leistungen durch private Zusatzversicherungen absichern. Für Kinder ist kein Beitrag zur Pflegeversicherung zu zahlen.

Welcher PKV Tarif ist für mein Kind zu empfehlen?

Bei der Entscheidung für einen PKV Kindertarif sind wie bei der eigenen Krankenversicherung individuelle Auswahlkriterien zu beachten. Da bei Tarifen für Kinder keine Altersrückstellungen gebildet werden müssen, weichen diese von denen der Erwachsenen ab. Außerdem ist die Versicherungsdauer begrenzt, „Ende absehbar“, denn mit Beginn der Ausbildung werden Kinder versicherungspflichtig.

  • Tarif mit Kostenübernahme im Krankenhaus bei Übernachtung von Elternteil mit in der Klinik wählen
  • Bei Hilfsmittel auf gute Versorgung achten (Prothesen und weitere Körperersatzstücke müssen bei Kindern in kurzen Abständen ersetzt werden)
  • Auf weniger wichtige Leistungsbausteine wie Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer kann verzichtet werden

Ab welchem Alter ist eine PKV für mein Kind sinnvoll?

Kinder können ab Geburt und in späteren Lebensjahren privat krankenversichert werden. Die Aufnahmebedingungen für Kinder in die PKV regeln die Versicherungsgesellschaften unterschiedlich. Sinnvoll ist immer eine Voranfrage bei Vorerkrankungen für einen Einzelvertrag, um sich mit den Bedingungen für eine Aufnahme vertraut machen zu können.

Bei Krankenversicherern ist der Beginn für eine Kinderversicherung unterschiedlich festgelegt. Es gibt Versicherer mit einem Kindertarif ab dem ersten, dritten, fünften oder achten Lebensjahr. Neugeborene können sofort privat krankenversichert werden.

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Wie stelle ich bei PKV einen Antrag?

Nachdem ein passender PKV Kinder Tarif gefunden worden ist, ist eine Reihe von Unterlagen notwendig. Als Erstes ist der Antrag mit Beantwortung aller Gesundheitsfragen auszufüllen. Dem Antrag sind Kopien der U1 bis U5 Untersuchungshefte vorzulegen. Auf deren Grundlage wird der Versicherer über den Antrag entscheiden und Wartezeiten in der Privaten Krankenversicherung verhindern. Alle vorgenannten Aspekte, beitragsrelevante Faktoren sowie Tarifmodelle, Optionen und weitere Details lassen sich mit unserem Vergleichs-Rechner überprüfen.

Tipp: Eine Möglichkeit zur Nachversicherung für Ihr Kind sollten Sie unabhängig davon nutzen, ob zu einem späteren Zeitpunkt eine beitragsfreie Familienversicherung in Anspruch genommen werden kann. Diese Chance für einen hochwertigen Schutz gibt es nur einmal nach der Geburt.

Gibt es Zuschüsse zur PKV meines Kindes?

Wie gesetzlich Krankenversicherte erhalten auch privat versicherte Angestellte unter bestimmten Voraussetzungen einen Arbeitgeberzuschuss bis in Höhe der Hälfte der monatlichen Beiträge.

  • Der PKV-Arbeitgeberzuschuss darf wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung maximal 7,3 Prozent der Einkommenshöchstgrenze betragen. Für das Jahr 2016 ist der Zuschuss auf 309 Euro begrenzt (7,3 Prozent von 4.237,50 Euro = 309,34 Euro).
  • Die Kostenbeteiligung des Versicherten erhält nicht die private Versicherung, sondern der Angestellte mit der Gehaltszahlung ausgezahlt
  • Ein nicht ausgeschöpfter Arbeitgeberzuschuss kann an Familienangehörige weitergereicht werden. Der Arbeitgeber beteiligt sich an den Kosten der privaten Kinderversicherung.

Tipp: PKV Kindertarif mit geringer Selbstbeteiligung

Eine geringe Selbstbeteiligung für Kinder in der PKV ist sinnvoll, wenn der Arbeitgeberzuschuss noch über Spielraum verfügt. Die Selbstbeteiligung zahlen Sie aus dem Netto allein, da Sie den Arbeitgeber daran nicht beteiligen können.

Welche Kündigungsfristen gibt es bei der PKV der Kinder zu beachten?

Kündigen können Sie eine PKV Kinder immer dann, wenn ein Anspruch auf Familienversicherung entstanden ist. Die allgemeine Kündigungsfrist beträgt 2 Monate ab Entstehung des Anspruchs auf Familienversicherung. Einkommen unterliegen besonders bei Selbstständigen jährlichen Schwankungen. Der Hauptverdiener kann unter die Jahresentgeltgrenze fallen, sodass ein Anspruch auf eine Familienversicherung entsteht. Das Kind kann diese wie der Elternteil nutzen.

Der Vertrag in der PKV Kinder „ruht“. Wird er als Anwartschaft weiter geführt, sichert sich der Versicherte die ursprünglichen Tarife der PKV bei späterer Rückkehr. Ohne Beachtung der Anwartschaft müsste das Kind bei gestiegenem Einkommen gegen Beitrag in die GKV. In die private Krankenversicherung kann es nur nach erneuter Gesundheitsprüfung zurück.

Nachversicherungsgarantie für Neugeborene in der PKV

Ist ein Elternteil in der PKV, unterliegt der Versicherer der Pflicht einer Nachversicherung des Kindes. Voraussetzung dafür ist, dass der Krankenversicherungsschutz der Eltern bereits seit mindestens drei Monaten besteht. Die Kindernachversicherung erfordert weder eine Risikoprüfung beim Kind noch die Zahlung irgendwelcher krankheitsbedingter Zuschläge. Kommt ein Kind mit einer Vorerkrankung oder Behinderung auf die Welt, ist das die einmalige Chance sein, das Kind jemals privat zu versichern.

Diese Möglichkeit der Kindernachversicherung besteht nur einmalig. Ausgeübt werden kann sie längstens bis zum Ablauf von zwei Monaten nach der Geburt. Die Versicherungsleistungen entsprechen dem Umfang des beim Elternteil vereinbarten Versicherungsschutzes. Einige Unternehmen ermöglichen für Kinder einen erweiterten Schutz. Außerdem fällt die Selbstbeteiligung geringer als bei den Eltern aus.

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Das Fazit zur Krankenversicherung für Kinder:

  • Welche Krankenversicherung für das Kind infrage kommt, hängt wesentlich von den Versicherungs- und Einkommensverhältnissen der Elternteile ab
  • Grundsätzlich nimmt das Elternteil mit dem höheren Einkommen das Kind mit in seine Krankenversicherung (dessen Versicherungsform privat oder gesetzlich gilt für das Kind)
  • Eine Mitversicherung des Kindes in der PKV gibt es nicht. Ab Geburt wird ein eigener Beitrag fällig. Die Höhe des Beitrages lässt sich durch Wahl der Leistungen und von Selbstbehalt aktiv beeinflussen
  • Für Neugeborene gelten in der PKV Kinder  erleichterte Aufnahmebedingungen, eine Gesundheitsprüfung gibt es nicht.
  • Das Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkasse können Eltern mit privaten Zusatzversicherungen für ihr Kind optimieren.

Krankenkassen wechseln und sparen

Ab 2015 wird es große Preisunterschiede bei den Krankenkassen geben

Krankenkassen

Ab Januar 2015 wird die Höhe des Beitragssatzes von den Krankenkassen selbst festgelegt – damit dürfte es deutliche Preisunterschiede geben.
Foto: djd/hkk Erste Gesundheit/Alex Raths – Fotolia.com

(djd/pt). Seit 2009 kosten alle Krankenkassen ähnlich viel. Grund ist der einheitliche Beitragssatz, den der Gesetzgeber festgelegt hat. Nur wenige der 130 gesetzlichen Kassen weichen davon ab und zahlen ihren Mitgliedern eine feste Prämie – eine sogenannte Dividende – zurück oder erheben sogar Zusatzbeiträge. Das ändert sich ab Januar 2015, denn dann wird die Höhe des Beitragssatzes von den Kassen selbst festgelegt.

Preisunterschiede steigen auf ein Vielfaches

Dazu wird die Bundesregierung den allgemeinen Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 auf 14,6 Prozent senken. Dieser wird je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Der bisherige Continue reading

Die Familie optimal absichern

Vorsorge frühzeitig planen und eine fundierte Beratung nutzen

Versicherungen

Familien mit Kindern sollten auf eine Risikolebensversicherung nicht verzichten.
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/thx

(mpt-14/47194). Den Lebensweg für ihre Kinder optimal vorbereiten – das möchten alle Eltern. Deshalb wünschen sie sich auf der einen Seite Vorsorgekonzepte für das Alter, um im Ruhestand finanziell unabhängig zu sein, und auf der anderen Seite individuelle Absicherung, um Lebensrisiken abzudecken und den Kindern ein gutes Startgeld für die Ausbildung und den Berufsweg mitzugeben. Dazu ist eine langfristige Planung der eigenen Finanzen und Vorsorge angeraten.

Unterschiedliche Vorsorgetypen

Bei den Familien lassen sich verschiedene Vorsorgetypen identifizieren. Der Typus „junge Familie“ etwa hat vor kurzem das Kind bekommen, muss künftig die Finanzen genau im Blick haben, will sich aber trotzdem für eine sichere Vorsorgestrategie entscheiden. Dann gibt es die „umsichtigen Häuslebauer“, die schon etwas weiter sind. Sie haben oft schon mehr als ein Kind und möchten jetzt mit der eigenen Immobilie für größere finanzielle Sicherheit der Familie, aber auch für den komfortablen eigenen Ruhestand sorgen.Continue reading

Zahnersatz per Ratenkredit

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Die Bereitschaft, einen Kredit für medizinische Leistungen aufzunehmen, ist bei jungen Verbrauchern hoch. Foto: djd/CreditPlus Bank/thx

Studie: Deutsche nutzen zur Finanzierung medizinischer Leistungen Darlehen

(djd/pt). Patienten müssen teure ärztliche Leistungen häufig ganz oder zum Teil aus eigener Tasche bezahlen, denn nicht alle aus ihrer Sicht notwendigen Behandlungen werden von den Krankenkassen übernommen. Wenn sich eine einzelne Zahnarztrechnung aber beispielsweise auf mehrere Hundert Euro beläuft, geraten viele Verbraucher an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten. 64 Prozent der Bundesbürger ziehen in dieser Situation die Aufnahme eines Kredits in Betracht, um medizinische Leistungen zu finanzieren. Das ergab die aktuelle Ipsos-Studie „Verbraucherindex Herbst 2013“ der CreditPlus Bank, an der sich 2.000 Privatpersonen ab 14 Jahren beteiligten.


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Kredite für Zahnersatz, Prothesen, Hörgeräte und Augenlaser

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64 Prozent der Deutschen würden einen Kredit aufnehmen, um medizinische Leistungen zu finanzieren. Foto: djd/CreditPlus Bank

Vor allem für Zahnersatz (49 Prozent), Prothesen (33 Prozent) und Hörgeräte (28 Prozent) würden die Bundesbürger auf fremde Finanzmittel zurückgreifen (Mehrfachnennungen waren möglich). 22 Prozent der Befragten können sich außerdem vorstellen, per Kredit eine Augenlaseroperation zu finanzieren. Wenn es hingegen um seelische Aspekte oder Lebenshilfe geht, sinkt die Bereitschaft, ein Darlehen aufzunehmen. Nur 17 Prozent der Befragten würden einen Kredit für die Finanzierung einer Psychotherapie aufnehmen, 16 Prozent für eine Kur und 15 Prozent für eine Haushaltshilfe. Kreditfinanzierte Schönheitsoperationen stehen nur für vier Prozent der Deutschen zur Debatte. Zum Vergleich: Bei Konsumgütern wie Möbeln, Elektrogeräten oder Autos können sich 15 Prozent der Bundesbürger vorstellen, diese per Darlehen zu finanzieren.

Junge Menschen nehmen eher einen Kredit auf

Bei jungen Verbrauchern und solchen mit kleinerem Einkommen ist die Bereitschaft, einen Kredit für medizinische Leistungen aufzunehmen, hoch: 71 Prozent der 14- bis 21-Jährigen ziehen eine solche Finanzierung in Betracht – sieben Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt. Bei Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.500 und 2.499 Euro ist die Kreditaufnahmebereitschaft mit 75 Prozent ähnlich hoch.


 

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Kreditkarte

Ausmisten und optimieren

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Entrümpeln und sparen: Wer Überflüssiges ausmistet und bestehende Verträge optimiert, kann die Haushaltskasse effektiv entlasten. Foto: djd/Barclaycard Barclays Bank PLC/thx

Energie, Versicherungen, Handy, Kreditkarte: Sparpotenziale gibt es überall

(djd/pt). Teure Versicherungen und Stromtarife oder ein Handyvertrag, der nicht mehr passt: Viele Bundesbürger wissen, dass sie Monat für Monat Geld verschenken. Wer Überflüssiges ausmistet und bestehende Verträge optimiert, kann die Haushaltskasse effektiv entlasten.

Gas und Strom: Wechsel lohnt sich fast immer

Wer seinen Strom- oder Gasanbieter noch nie gewechselt hat, dürfte oft ein dreistelliges Sparpotenzial haben. Weil die Energieversorger Neukunden mit Gutschriften ködern, sollte man den Tarif in jedem Jahr infrage stellen. Ein Wechsel ist ohne viel Aufwand erledigt, in der Regel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung.

Handyvertrag: Kündigung nicht verpassen

Handyverträge laufen in der Regel zwei Jahre und verlängern sich automatisch um ein weiteres, wenn man nicht rechtzeitig kündigt. Um diesen Termin nicht zu verpassen, kann man die Kündigung schon sehr viel früher losschicken. Gerade bei Handyverträgen versuchen Unternehmen oft, wechselwillige Kunden umzustimmen, etwa mit Gutschriften oder subventionierten Geräten.


 

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Kreditkarte: Jahresgebühr einsparen

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Meist nehmen die Kunden die Kreditkarte ihrer Hausbank und zahlen dafür etwa 20 bis 70 Euro im Jahr. Bei einigen Kreditkartenanbietern kann man sich diese Gebühr sowie die Gebühren für Bargeldabhebungen in Euro weltweit sparen. Foto: djd/Barclaycard Barclays Bank PLC/René Lahn

Meist nehmen die Kunden die Kreditkarte ihrer Hausbank und zahlen dafür circa 20 bis 70 Euro im Jahr. Mit der Barclaycard New Visa etwa kann man sich diese Gebühr sowie die Gebühren für Bargeldabhebungen in der gesamten Eurozone sparen. Der Kunde behält das Girokonto bei der Hausbank und kündigt nur seine Kreditkarte. „Unsere Kreditkarte kann an über 28 Millionen Akzeptanzstellen weltweit genutzt werden“, betont Marc Fahrenholz vom Anbieter. Wenn die Kreditkarte nicht akzeptiert werde, könne der Kunde mit der beitragsfreien Maestro-Karte zahlen, die er auf Wunsch zusätzlich zur Kreditkarte erhalte.

Versicherungen: Sparpotenzial bei Sachpolicen

Sparpotenzial besteht auch bei Versicherungen. Policen mit Gesundheitsprüfung lassen sich allerdings nicht ohne weiteres kündigen. Sehr viel einfacher ist dies bei Sachversicherungen: Ob Hausrat-, Haftpflicht- oder Wohngebäudepolicen – in der Regel ist Wechseln unproblematisch und bringt eine langfristige Ersparnis.

 

 


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Frühjahrs-Check von Finanzen und Versicherungen

Kostenfallen reduzieren und das Plus auf dem Konto für die Vorsorge nutzen

Wer die Finanzen in den Frühjahrsputz einbezieht, kann so manchen Schatz heben. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

Wer die Finanzen in den Frühjahrsputz einbezieht, kann so manchen Schatz heben. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

(djd). Sobald es draußen wärmer wird, treibt es viele zum alljährlichen Frühjahrsputz. Haus und Garten werden voller Energie in Ordnung gebracht. Doch wie sieht es mit der Haushaltskasse aus? Ein jährlicher Blick auf die privaten Finanzen kann sich lohnen, denn Vorsorge und Vermögensaufbau sollten immer wieder überprüft und der aktuellen Lebenssituation angepasst werden. Schon innerhalb eines Jahres kann sich viel ereignen – etwa ein Jobwechsel, Familienzuwachs oder eine neue Wohnsituation. Daraus können gleichzeitig Veränderungen der persönlichen finanziellen Lage entstehen.

 Rundum-Versicherungsschutz

Bei der Aufräumaktion der privaten Finanzen sollte man deshalb einige Grundlagen beachten. „Jeder sollte mindestens einen Basis-Schutz haben, um sich vor den finanziellen Folgen gravierender Lebensrisiken zu schützen“, betont Professor Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Dazu gehörten, so Pohl, die Privathaftpflicht-, die Hausrat-, die Berufsunfähigkeits- und die Rechtsschutzpolice, denn ob Unfall, Wasserschaden, Feuer, Einbruchdiebstahl oder Rechtsstreit – im Alltag könne es schnell zu unangenehmen Situationen kommen.


 

Mehr zum Thema: Kann ich mit 55 Jahren in Rente gehen? – So berechnen Sie es

von Uwe Rabolt via helpster.de

Auch vor dem Heraufsetzen der Regelarbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr war es auf der Grundlage der Gesetzlichen Rentenversicherung nicht möglich, mit 55 Jahren in Rente zu gehen. Für einen heute 30-jährigen ist es frühestens mit dem 63. Lebensjahr möglich. Weiterlesen


 

Unverzichtbare Risikolebensversicherung

Wer sich entscheidet, einen gemeinsamen Haushalt zu führen oder eine Familie zu gründen, kann Policen unter Umständen zusammenlegen – das gilt in gewissen Fällen auch für Wohngemeinschaften. Hier ergeben sich ohnehin Einsparungen aus geteilten Miet- und Telefonkosten. Wer sich bei seinem Finanzcheck von seinem Vermögensberater begleiten lässt, kann Sparpotenziale besser erkennen. Ratsam ist es, das Ersparte sicher anzulegen und beispielsweise für die private Vorsorge zu nutzen. Insbesondere für Familien ist ein umfassender Schutz wichtig, hier ist etwa eine Risikolebensversicherung oftmals unverzichtbar. Sollte dem Hauptverdiener etwas zustoßen, schützt eine Risikolebensversicherung die Hinterbliebenen vor den finanziellen Folgen.

Fürs Alter vorsorgen

(djd). Auch die Altersvorsorge sollte regelmäßig überprüft werden. Mit kleinem Gehalt lohnt sich beispielsweise das Riestern mit einem relativ kleinen Eigenanteil bei festen staatlichen Zuschüssen. Die staatliche Grundförderung von bis zu 154 Euro wird pro Kind und Jahr um weitere 300 Euro Prämie ergänzt. Oder um 185 Euro für vor 2008 geborene Kinder. Für die volle Förderungshöhe muss man mindestens vier Prozent des Brutto-Vorjahreseinkommens einzahlen – maximal 2.100 Euro im Jahr. Hierbei werden die Riester-Zulagen angerechnet. Informationen: www.dvag.de

 

Versicherungskunden – Auf den Menschen kommt es an

Langjährige Beziehungen zwischen Kunden und Beratern sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Versicherungen. Foto: djd/Nürnberger Versicherungsgruppe

Langjährige Beziehungen zwischen Kunden und Beratern sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Versicherungen.
Foto: djd/Nürnberger Versicherungsgruppe

 Aktuelle Studie: Versicherungskunden legen Wert auf persönliche Ansprechpartner

(djd). Einer aktuellen Emnid-Studie im Auftrag der Nürnberger Versicherungsgruppe unter Versicherungskunden zufolge ist es den meisten der Befragten am wichtigsten,  einen persönlichen Ansprechpartner oder Vertreter zu haben, der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Im Zeitalter von Internet-Vergleichsportalen, der Jagd nach  Billigpreisangeboten und Onlineabschlüssen ist das ein überraschendes Ergebnis.

 Das Vertrauen entscheidet

Vertrauen und langjährig gewachsene Beziehungen zu ihrem jeweiligen Berater sind demnach für Versicherungskunden sehr wichtig. Die Nürnberger  Versicherungsgruppe beispielsweise wurde in diesem Zusammenhang im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Servicepreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Beratung vor  Ort“ zählte sie zu den Top 3 der Versicherer. Das persönliche Auftreten der Vermittler, das Erscheinungsbild der Agentur und der wertschätzende Umgang mit den Kunden  waren dabei wichtige Faktoren. Aber auch die inhaltliche Qualität und Transparenz des Beratungsgesprächs fielen stark ins Gewicht. Rund 520 Unternehmen  unterschiedlicher Branchen wurden für die Vergabe des Servicepreises auf ihre Servicequalität hin untersucht, es wurden 47 Studien erstellt und schließlich 39 Preisträger  in 13 Kategorien ermittelt. Der Preis wurde zum dritten Mal gemeinsam vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und dem Nachrichtensender n-tv vergeben.

Individueller Bedarf steht im Mittelpunkt

Dr. Hans-Joachim Rauscher, Vorstandsmitglied bei der Nürnberger Versicherungsgruppe, sieht sich durch die Auszeichnung bestätigt: „Unsere Berater analysieren die jeweilige persönliche Lebenssituation und können so kompetente, bedarfsgerechte Lösungen bieten, und das seit 130 Jahren.“ Die Kunden würden großen Wert darauf legen, nicht nur über die Versicherungsprodukte informiert zu werden. Darüber hinaus liege ihnen die individuelle Analyse ihrer Lebenssituation am Herzen. Denn sie, so Rauscher, sei schließlich die Basis für maßgeschneiderte Empfehlungen.

Beratung auf allen Kanälen

(djd). Kunden schätzen die individuelle Betreuung durch Berater, nutzen aber auch gern Informationsangebote im Internet. Ein Beispiel dafür sind die Ratgeberseiten auf www.nuernberger.de. Dort werden Fachausdrücke aus den Bereichen Versicherungen und Finanzen erläutert und Verbraucherfragen ausführlich beantwortet. Ein Lexikon informiert über die Feinheiten der Kfz-Versicherung. Ergänzt wird dieser Service durch verschiedene Apps fürs Smartphone: Von der Soforthilfe für Unfälle bis zur Zahn-, Vorsorge- oder Pflegeinfo sind alle Apps kostenfrei.

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Wer Recht bekommen will, braucht gute Beweise

Nur eine schriftlich detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung gibt Bauherren die Sicherheit, dass sie genau das bekommen, was vereinbart ist. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Nur eine schriftlich detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung gibt Bauherren die Sicherheit, dass sie genau das bekommen, was vereinbart ist.
Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

 Schriftlich hält besser

(djd). Verträge per Handschlag besiegeln: Eigentlich eine prima Sache, sofern man nicht in die Verlegenheit kommt, mündlich Vereinbartes dem Vertragspartner  gegenüber beweisen zu müssen. Gerade wenn es ums Bauen, Umbauen oder Modernisieren geht, rät Gabriele Hein-Röder, Fachanwältin und Vertrauensanwältin beim  Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), nichts ohne schriftlichen Vertrag anzugehen. Das gilt besonders für Leistungsumfang, Baupreis,  Zahlungsplan, Bauzeit und Fertigstellungstermin. „Stellen Sie sich vor, es gäbe keine schriftlich vereinbarte Bau- und Leistungsbeschreibung. Wie trefflich ließe sich zum  geschuldeten Leistungsumfang streiten“, so Hein-Röder.

 

Als weiteres Beispiel nennt sie die Bauabnahme, für die eine förmliche Abnahme schriftlich vereinbart sein sollte. Sonst kann die Abnahme eines mängelfreien Werks auch  durch „schlüssiges Verhalten“ wie den Bezug des Hauses vollzogen sein, selbst wenn noch Schäden vorliegen. Bei Baumängeln rät Hein-Röder ebenfalls dringend zur  Schriftform. Schadensersatzansprüche bei Schäden wegen Mängeln setzen beispielsweise immer den Nachweis eines Kausalverlaufs voraus. Im Zweifelsfall rät sie, einen  unabhängigen Bausachverständigen hinzuzuziehen, der Untersuchungen zu Ursachen anstellen und fachkundige Bewertungen vornehmen kann. Weitere Informationen  und einen Ratgeber „Prüfsteine zum Bauvertrag“ unter www.bsb-ev.de

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Baupfusch die Regel – Recht bekommen nicht

Wer bauen lässt, wird häufig mit Baumängeln konfrontiert. Künftige Bauherren sollten wissen, dass auf deutschen Baustellen sehr viel gepfuscht wird. Leider reichen Baumängel mitunter sogar aus, dass ein Haus baupolizeilich gesperrt wird. Andere Bauherren können sich eine Schadensbeseitigung zusätzlich zu den Kreditraten ihrer Baufinanzierung nicht leisten. Recht bekommen Sie bei fehlenden Beweisen nicht. Rechtsstreitigkeiten beim Bauen kosten viel Nerven, Zeit und Geld. Mit einer Rechtsschutzversicherung an Ihrer können Sie sich das ersparen. Mit einem solchen Partner an der Seite, werden Sie viel eher Recht bekommen. Denken Sie daran: Ohne die entsprechenden Beweise geht es auch hier nicht. Der Rechtsschutzversicherer wird immer dann an Ihrer Seite sein, wenn gewisse Erfolgsaussichten gegeben sind.

 

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