Hundeversicherungen

Eine Hundeversicherung schützt euch vor hohen Kosten im Schadensfall. Euren Hund dagegen schützt es vor möglichen Problemen, in Verbindung mit Notfällen. Wird euer Hund beispielsweise krank und braucht dauerhaft Medikamente, sorgt die Hundekrankenversicherung dafür, dass ihr diese Kosten für diese nicht selbst tragen müsst. Hat euer Hund einen Unfall und muss operiert werden, hilft dagegen die Hunde OP Versicherung, die die Operationskosten (oft mehrere tausend Euro) für euch übernimmt. Und wenn euer Hund vor ein Auto läuft und damit einen gigantischen Unfall auslöst, schützt euch die Hundehaftpflichtversicherung vor den hohen Schadensersatzforderungen, weil sie den Schaden deckt und für euch reguliert. In erster Linie sichert euch eine Hundeversicherung also für den Notfall ab, damit ihr nicht auf den hohen Kosten von Operationen oder Behandlungen bzw. Schadensersatzforderungen sitzen bleibt und euch ganz auf die Genesung eures Hundes konzentrieren könnt.

Was macht eine Hundeversicherung?

Wie eben schon erläutert, dient eine Hundeversicherung vor allem zur Absicherung des Tieres, aber auch als Kostenschutz vor hohen Tierärztlichen Gebühren oder Schadensersatzforderungen. Ähnliche wie eine KFZ Haftpflichtversicherung, ist auch die Hundehaftpflicht in einigen Bundesländern außerdem bereits eine Pflichtversicherung geworden. Da Hunde bei einem Unfall im Zweifel nämlich einen enormen Schaden verursachen können, den der Hundehalter, ähnlich wie bei einem Autounfall, niemals selbst tragen könnte, dient die Hundehaftpflichtversicherung als Schutz auf beiden Seiten. Sowohl Hundehalter, als auch Geschädigter, müssen sich so keine Sorgen um die Kosten machen, die ein Unfall mit sich bringt. Bei der Hunde OP Versicherung wird dagegen allein der Halter geschützt, der sich im Notfall also ganz auf sein Tier und dessen Genesung konzentrieren kann und seine Zeit nicht mit der Beschaffung des Geldes verschwenden muss. Dann springt die Hunde OP Versicherung ein, zahlt die teure Operation und der Hundehalter muss sich weder Geld leihen, noch einen Kleinkredit aufnehmen. Die Hundekrankenversicherung dagegen ist mit der für Menschen vergleichbar. Sie zahlt fast alle Tierarztkosten, hat aber auch die höchsten monatlichen Gebühren. Genauere Informationen über Sinn und Unsinn einer Hundeversicherung, findet ihr hier. Dort gibt es auch noch viele weitere Hinweise zu den einzelnen Hundeversicherungen, sowie Empfehlungen und Warnungen. Einfach mal einlesen und informieren.

Wie teuer ist eine Hundeversicherung?

Die Kosten einer Hundeversicherung richten sich nach dem, was sie im Ernstfall leistet. Die meisten Hundeversicherungen haben verschiedene Tarife, sodass jeder einen für sich passenden Tarif finden wird. Wichtig ist darauf zu achten, immer eine besonders seriöse und etablierte Hundeversicherung auszuwählen, die im Ernstfall auch wirklich zahlt und nicht versucht sich aus jeglicher Verpflichtung herauszuwinden. Aber das ist bei Versicherungen ja allgemein sehr wichtig und sollte daher auch immer entsprechende Beachtung finden. Die Kosten für eine Hundehaftpflicht beginnen bei ungefähr fünf Euro im Monat. Das ist nicht teuer, sichert euch im Ernstfall aber ab. Die Hunde OP Versicherung ist mit ungefähr zehn Euro im Monat auch nicht viel teurer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie im Falle einer notwendigen Operation, schnell mal mehrere tausend Euro für euch bezahlt. Einzig und allein über die Hundekrankenversicherung lässt sich streiten. Zwar zahlt auch diese nahezu jegliche Tierarztkosten und oft sogar den vorbeugenden Flohschutz und Medikamente, sie kostet im Monat aber auch schnell mal 25 Euro und mehr, ist damit also längst nicht für jeden bezahlbar. Hier muss sich jeder selbst überlegen, was im Einzelfall wirklich Sinn ergibt und wie gut der eigene Hund im Alltag abgesichert werden soll. Zur Hundekrankenversicherung lässt sich allgemein auch noch sagen, dass diese sich meistens dann besonders rentiert und lohnt, wenn sie schon im Welpenalter abgeschlossen wird. So lassen sich auch viele der anfänglichen Kosten einsparen, sodass sich die Gebühren im hohen Alter des Hundes, im Vergleich mit den tatsächlichen Kosten für Behandlungen, Medikamente und mehr, durchaus lohnen können.

Welches ist die beste Hundeversicherung?

Beachten wir nun die Leistungen und Preise der einzelnen Hundeversicherungen, kommen wir zu dem Schluss, dass längst nicht jede Versicherung auch Sinn ergibt. Wichtig ist sicherlich die günstige Hundehaftpflicht. Stellt euch nur mal vor, euer Hund verursacht einen Unfall und wäre nicht Haftpflichtversichert. Die Kosten könntet ihr niemals selbst tragen und hättet euch automatisch für euer ganzes Leben verschuldet. Auch die Hunde OP Versicherung ist wichtig, weil die wenigsten im Ernstfall schnell an mehrere tausend Euro für eine Operation gelangen. Hundehaftpflicht und Hunde OP Versicherung zusammen, kosten dann ca. 15 Euro im Monat und schützen euch vor hohen kosten und Schadenersatzforderungen. Das ist schon einmal nicht schlecht. Wer wirklich so wenig wie möglich selbst übernehmen möchte, kann auch statt der Hunde OP Versicherung eine Hundekrankenversicherung abschließen. Die ist zwar deutlich teurer, übernimmt dafür aber auch nicht nur alle Operationen, sondern auch Behandlungen und Medikamente, sowie vieles kleine anfallende Nebenkosten. Das kann sich lohnen, erfordert aber die Akzeptanz höherer monatlicher Gebühren. Nicht jeder ist bereit, seinen Hund entsprechend stark abzusichern, nicht jeder kann es sich leisten. Die Hundehaftpflicht sollte dennoch absolute Pflicht sein und lohnt sich bei den geringen Gebühren eigentlich immer.

Fazit zu den Hundeversicherungen

Wie das mit Versicherungen nun einmal so ist, gibt es immer zwei Seiten zu beachten. Die eine Seite betrifft die Vorteile, die durch solch eine Hundeversicherung entstehen. Die andere Seite betrifft die Kosten, die höher werden, desto mehr die Versicherung übernehmen soll. Hundeversicherungen sind preislich recht attraktiv und sichern vor hohen Kosten. Ob jeder Hund eine Krankenversicherung benötigt, ist fraglich, aber eine Hundehaftpflicht und eine Hunde OP Versicherung lassen sich durchaus rechtfertigen, zumal die monatlichen Kosten für diese Art von Hundeversicherungen eigentlich minimal bleiben. Mehr Informationen zum Thema gibt es auf der oben verlinkte Informationsseite. Dort könnt ihr euch noch einmal genauer informieren und über das Thema schlau machen.

Sterbegeld – mehr als nur eine Versicherung

Sterbegeld wird häufig unterschätzt. Niemand setzt sich gerne mit seiner eigenen Beerdigung auseinander. Dieses Vermeiden eines unangenehmen Themas kann aber für die Hinterbliebenen durchaus unangenehme Folgen haben. Diese haben einerseits finanzielle Ursachen, andererseits bürokratische. Wer seinen Angehörigen gegenüber verantwortungsvoll handelt, regelt alles, was mit dem eigenen Ableben zu tun hat, zu Lebzeiten.

Der finanzielle Aspekt einer Sterbegeldversicherung

Beerdigungen kosten Geld. Das Gesetz sieht vor, dass die Kosten von dem nächsten Angehörigen übernommen werden müssen, unabhängig davon, wie der Verstorbene die Erbfolge definiert hat. Für die Angehörigen bedeutet dies einen Aufwand der schnell 10.000 Euro erreichen kann. Dies hängt natürlich davon, wie zum einen das Grab gestaltet wird, zum anderen eine mögliche Leichenfeier. Diese Kosten über eine Sterbegeldversicherung abzudecken, bedeutet für die Hinterbliebenen auf jeden Fall schon einmal eine finanzielle Entlastung. Im Gegensatz zu einer Risikolebensversicherung muss die Sterbegeldversicherung auf jeden Fall irgendwann eine Leistung erbringen, zum Zeitpunkt des Todes. Eine Kapitallebensversicherung wiederum leistet entweder im Todesfall oder wenn der Zeitpunkt des Vertragsablaufes erreicht ist.
Sterbegeldversicherungen sind bei der Auszahlung zwar nicht zweckgebunden, dürfen aber seitens des Gesetzgebers auch nicht die Summe von 25.000 Euro überschreiten. Dies gilt auch, wenn der Versicherungsnehmer mehrere Policen abgeschlossen hat.

Die Tarife der Anbieter unterscheiden sich dahin gehend, dass zum einen Policen mit Gesundheitsprüfung, zum anderen Verträge ohne Gesundheitsprüfung möglich sind. Details dazu und einen entsprechenden Anbietervergleich finden sich beispielsweise bei http:// sterbegeld.net/.

Der bürokratische Aspekt

Die meisten Versicherer bieten nicht nur die Police als solches an, sondern stellen ihren Kunden noch weitere wichtige Dokumente zur Verfügung. Eines davon ist beispielsweise die Patientenverfügung. Damit entbindet der Patient seine Angehörigen von der fast unmenschlichen Entscheidung, ob lebenserhaltende Maßnahmen umgesetzt werden sollen, oder nicht.

Weit weniger dramatisch aber ebenso hilfreich sind Checklisten hinsichtlich vorhandener Verträge, Bankkonten und ähnlicher privater Unterlagen. Nicht jeder weiß, wo der Verstorbene was aufbewahrt hat. Vollmachten für den Todesfall erleichtern es, beispielsweise die Bankangelegenheiten zu klären, Verträge aufzuheben oder zu ändern.

Im Normalfall bedeutet der Tod eines Angehörigen für die Hinterbliebenen eine hohe psychische Belastung, vor allem, wenn das Ableben urplötzlich erfolgt. Gespräche mit Bestattern sind unschön genug, müssen dann noch Unterlagen gesucht werden, bedeutet dies einen unnötigen emotionalen Mehraufwand.

Anbieter von Sterbegeldversicherungen bieten hier einen Rund-um-Service, der es dem Versicherungsnehmer ermöglicht, nicht nur die finanzielle Belastung von der Familie fernzuhalten, sondern auch den bürokratischen Part auf ein Minimum zu reduzieren. In einigen Fällen kann der Versicherungsnehmer über den Versicherer bereits zu Lebzeiten mit dem Bestattungsunternehmen alle wesentlichen Aspekte klären.

Haftpflichtversicherungen vergleichen: Darauf kommt es an

Eine Haftpflichtversicherung gehört zu jenen Versicherungen, auf die man keinesfalls verzichten sollte. Für einen vergleichsweise geringen Betrag pro Jahr werden mit dieser Versicherung die Gefahren im Alltag, eine hohe Schadensersatzforderung zu erhalten, erheblich minimiert. Bei der Auswahl einer passenden privaten Haftpflichtversicherung sollten Verbraucher jedoch mehrere Punkte beachten und die verschiedenen Tarife genau unter die Lupe nehmen, damit sie im Schadensfall nicht enttäuscht werden.

Versicherungssumme berücksichtigen

Während eine Kfz-Haftpflicht für Automobilbesitzer verpflichtend ist, ist niemand zu einer privaten Haftpflichtversicherung verpflichtet. Jedoch lohnt sich eine solche Versicherung in vielen Fällen. Jedoch nur dann, wenn die Versicherungssumme im Einklang mit den persönlichen Lebensumständen ist. Die Versicherungssumme, welche durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt wird, sollte nach persönlichen Ansprüchen ausgewählt werden. Experten empfehlen, eine Privatperson für einen Schaden von etwa fünf Millionen Euro zu versichern. Wer sich für eine Selbstbeteiligung entscheidet, der kann eine Einsparung bei der Versicherungsprämie beanspruchen.

Gerade wer Kinder hat, sollte eine Haftpflichtversicherung auch auf diesen Punkt hin prüfen. Normalerweise sind Kinder in einer Haftpflichtversicherung ihrer Eltern mit versichert. Ehepartner sind ebenfalls meist automatisch mitversichert, jedenfalls bis zu ihrer Volljährigkeit und der Beendigung ihrer Ausbildung. Einige Anbieter geben beispielsweise auch dann einen Versicherungsschutz an die Kinder weiter, wenn diese von einer Tagesmutter betreut werden oder sie versichern auf eine Selbstbeteiligung, wenn Kinder für einen Schaden verantwortlich sind.

Werden Gefälligkeitsschäden durch die Versicherung bezahlt?

Die sogenannten „Gefälligkeitsschäden“ stellen jene Schäden dar, die im privaten Bereich stattfinden und einen Schadensersatzausgleich erfordern – beispielsweise wenn das Eigentum eines Freundes durch eigene Unachtsamkeit beschädigt wird. Solche Gefälligkeitssschäden sollte eine private Haftpflichtversicherung bezahlen – wird derartiges im Vertrag ausgeschlossen, sollte man nach einem anderen Anbieter für eine private Haftpflichtversicherung Ausschau halten.

Besitzer von Haustieren sollten diesen Punkt ebenfalls mit ihrem Versicherer absprechen, denn in diesem Fall können erhöhte Gebühren fällig werden, um die zusätzlichen finanziellen Risiken zu tragen. Mit zusätzlichen Tarifen wie einer Hundehalterhaftpflicht lässt sich die reguläre Haftpflichtversicherung gemäß der eigenen Wünsche ergänzen.

Versicherungsschutz im Ausland

Wer mit einer Haftpflichtversicherung im Ausland unterwegs ist, sollte seinen Versicherungsvertrag daraufhin überprüfen, ob auch dort der Versicherungsschutz gilt. Im Zweifel ist das Versicherungsunternehmen über solche Ereignisse zu informieren; möglicherweise können zusätzliche Module den gebuchten Versicherungsschutz noch für das Ausland ergänzen.

Bezahltermine individuell ausmachen

Die Bezahlung der Versicherungsprämie kann je nach Wünschen des Kunden in verschiedenen Intervallen erfolgen; der Anbieter DA Direkt beispielsweise erlaubt die Bezahlung der Versicherungsgebühr in jährlichen, halbjährlichen, vierteljährlichen oder monatlichen Abständen. Es können bei engmaschigen Bezahlterminen zusätzliche Gebühren anfallen.

Wenn die Haftpflichtversicherung gekündigt werden soll oder ein Wechsel stattfinden muss, so sind die Kündigungsfristen der Haftpflichtversicherung zu beachten. Diese Kündigungsfrist beträgt im Regelfall um die drei Monate. Teilweise beträgt jedoch die Laufzeit vor der erstmaligen Möglichkeit zur Kündigung drei Jahre, was vor Vertragsabschluss berücksichtigt werden sollte – in diesem Fall ist man als Versicherungsnehmer wenig flexibel. Bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter fallen gegebenenfalls Versicherungsprämien an.

Bei Diebstahl zahlt die Versicherung, oder?

Viele Verbraucher schützen ihr Eigentum nicht ausreichend vor dem Einbruchrisiko

Wohnungseinbruch Versicherungsschutz.

Immer mehr Bundesbürger werden Opfer eines Wohnungseinbruchs. Dennoch verfügen nur zwei von drei Haushalten über einen entsprechenden Versicherungsschutz Foto: djd/Concordia/sdecoret – Fotolia

(djd). Immer mehr Bundesbürger werden Opfer eines Wohnungseinbruchs: Von 2009 bis 2015 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland von 113.800 auf rund 170.000. Die Aufklärungsquote der Polizei ist unterdurchschnittlich niedrig. „Die Chance für Geschädigte, die entwendeten Wertgegenstände zurückzuerhalten, ist praktisch gleich Null“, meint Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Diese Fakten sind bekannt – und doch handeln viele Menschen allzu leichtfertig.

Deckungssummen regelmäßig anpassen

Die Chance für Einbruchsopfer, die entwendeten Wertgegenstände zurückzuerhalten, ist praktisch gleich null. Foto: djd/Concordia/Picture-Factory - Fotolia

Die Chance für Einbruchsopfer, die entwendeten Wertgegenstände zurückzuerhalten, ist praktisch gleich null.
Foto: djd/Concordia/Picture-Factory – Fotolia

Einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge verfügen rund 25,4 Millionen Haushalte über eine Hausratversicherung. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass fast 40 Prozent der Haushalte auf diese Absicherung verzichten. Im Fall eines Einbruchs blieben diese Verbraucher alleine auf dem Schaden und dem finanziellen Verlust sitzen. „Angesichts der Risiken ist diese Versicherungslücke bedenklich. Eine Hausratversicherung gehört zu einer Basisabsicherung dazu“, betont Michael Vieregge von den Concordia Versicherungen. Hinzu komme, dass auch viele bestehende Policen längst keinen zeitgemäßen Versicherungsschutz mehr bieten würden: „Vor allem die Deckungssummen sollten bei Altverträgen regelmäßig angepasst werden, da diese sich im Laufe der Jahre durch Neuanschaffungen und Wertsteigerungen deutlich verändern. Den eigenen Schutz sollte man also regelmäßig überprüfen“, rät Michael Vieregge.

Auf die Details achten

Beim Abschluss der Police sollte man genau hinschauen, denn der Unterschied in den Leistungen der Versicherer liegt oftmals im Detail. Bei der „Sorglos-Hausratversicherung“ der Concordia etwa sind wichtige Komponenten bereits inklusive. Dazu zählen etwa Gegenstände auf dem Grundstück wie Grill, Gartengeräte und mehr, aber auch der Diebstahl aus dem verschlossenen Fahrzeug zu jeder Tages- und Nachtzeit oder der Diebstahl des Fahrrads. Selbst ein Diebstahl am Arbeitsplatz, ein Trickdiebstahl innerhalb des Versicherungsortes, räuberische Erpressung, Sturm- und Hagelschäden auf dem Versicherungsgrundstück bis zwei Prozent der Versicherungssumme und viele weitere Leistungen sind ebenfalls mit abgedeckt.

Wie, wo und wann in der PKV Kinder versichert werden

In der PKV Kinder versichern, macht das Sinn und ist das notwendig? PKV Kinder Ein in Versicherungsberatungen zur Privaten Krankenversicherung (PKV) häufig gehörter Satz lautet: „Dann wird mein Kind auch in der PKV versichert sein!“ Doch so pauschal stimmt das nicht, da ja eine Reihe von gesetzlichen Vorgaben beachtet werden müssen. Nicht selten werden unwahre Behauptungen aus dem Internet zitiert oder ein Berater liegt mit seinem Ratschlag bewusst oder unbewusst daneben. Wir erklären Ihnen, unter welchen Bedingungen Sie Ihr Kind privat oder gesetzlich versichern können bzw. müssen und worauf es bei der Kinderversicherung in der PKV ankommt.

PKV Kinder – Das Wichtigste in einer Übersicht:

  • Kind privat oder gesetzlich versichern – gesetzliche Vorgaben beachten
  • Kein Anspruch auf Familienversicherung – beitragspflichtig in die GKV oder Kind in PKV
  • Kindertarif in der PKV – Leistungen von Grundschutz bis Premiumschutz
  • günstige PKV Kinder- und Jugendtarife wegen Verzicht auf Altersrückstellungen
  • Familientarif in der PKV – Tarifmodell ähnelt dem der gesetzlichen Familienversicherung
  • Keine beitragsfreie Mitversicherung von Kindern in der privaten Krankenversicherung
  • Nachversicherungsgarantie für Neugeborene in der PKV für zwei Monate
  • Beim Wechsel zurück in die GKV Familienversicherung sind ergänzende Zusatzversicherungen möglich

Allgemeine Information zur PKV für Kinder

Spätestens nach der Geburt eines Kindes, stellt sich den Eltern die Frage nach der Krankenversicherung. Es ist die Entscheidung zu treffen, ob Sie Ihr Kind privat oder gesetzlich versichern dürfen oder müssen. Auch das „Wo und Wann“ die Krankenversicherung abzuschließen ist, muss bedacht und entschieden werden. Keinesfalls unwichtig sind die Kosten der Kinderkrankenversicherung. Denn ohne Anspruch auf Familienversicherung gibt es nur die Alternativen: Kind in die PKV oder beitragspflichtig in die gesetzliche Krankenversicherung.

Da es eine Vielzahl von Tarifen und Möglichkeiten in der Privaten Krankenversicherung, können Sie sich in einem PKV Kinder Vergleich über die für Ihren Fall besten Angebote informieren. Im nachfolgenden Beitrag werden wir Ihnen einige Antworten auf grundsätzliche Fragen geben.

PKV Kinder Gesundheitskarte

Wo ist ein Kind zu versichern?

Sind beide Eltern Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung, stellt sich die Frage nach dem „Wo ist das Kind zu versichern?“ meist nicht. In diesem Fall hat das Kind kraft Gesetz einen Anspruch auf die Familienversicherung. Es ist in der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) ohne extra Beitrag mitversichert. Ob ein Kind beitragsfrei oder gegen Beitragszahlung in der GKV versichert wird, ergibt sich zum einen aus der Familiensituation (Eltern sind verheiratet oder nicht) und der Einkommenssituation.

Sind die Eltern nicht verheiratet, können sie grundsätzlich frei wählen, bei wem das Kind zu welchen Bedingungen versichert werden soll. Wenn ein Elternteil privat, das andere gesetzlich krankenversichert ist, kann das Kind privat oder gesetzlich krankenversichert werden. Übersteigt der Verdienst des Vaters nicht die Jahresentgeltgrenze (JAEG), kommt in aller Regel die beitragsfreie Mitversicherung des Kindes in der GKV zum Zuge.

So erhalten Sie die Antwort auf die Frage: Prüfen Sie, ob das Kind einen Anspruch auf Familienversicherung besitzt. Bei der GKV besteht bei Vorliegen der Voraussetzungen die Möglichkeit für eine beitragsfreie Versicherung.

Kind privat oder gesetzlich versichern – drei Möglichkeiten

Möglichkeit 1:  Anspruch auf Familienversicherung der GKV vorhanden

Eltern können bei einem Anspruch auf Familienversicherung grundsätzlich selbst entscheiden, ob sie die kostenfreie Mitversicherung wahrnehmen möchten oder alternativ eine Private Krankenversicherung für Kinder abschließen. Die Familienversicherung der GKV können Eltern durch den Abschluss einer Privaten Ergänzungsversicherung (Zusatzversicherung) leistungsmäßig aufstocken. Ergänzungsversicherungen gibt es für Leistungen wie Zahn- und Kieferorthopädie, privatärztliche Behandlungen, Heilpraktiker oder Osteopathie.

Möglichkeit 2: bestehender Anspruch auf Familienversicherung soll nicht genutzt werden

Unter Umständen kann es Sinn machen, eine PKV für Kinder bzw. private Vollversicherung zu nutzen, selbst wenn ein Anspruch auf Familienversicherung vorhanden ist. Die private Krankenversicherung der Eltern sichert dem Kind einen Anspruch auf Abschluss eines Versicherungsvertrages zu.

Sinnvoll wäre eine private Krankenversicherung für Kinder bei Bestehen von Vorerkrankungen oder Geburtsschäden. Der Versicherer ist zur Antragsannahme verpflichtet. Außerdem darf er keinen Zuschlag wegen Vorerkrankungen erheben und eine Ablehnung aussprechen. Eltern sollten bedenken, dass das möglicherweise eine einmalige Chance für einen hochwertigen Versicherungsschutz im Rahmen der PKV für das (kranke) Kind sein kann.

Möglichkeit 3: Anspruch auf Familienversicherung besteht nicht

Besteht kein Anspruch auf eine Familienversicherung, wird das Kind entweder in der PKV oder beitragspflichtig in der GKV versichert. Auch in der Privaten Krankenversicherung können Sie ein Kind nicht mitversichern. In beiden Fällen wird ein eigener Beitrag für das Kind notwendig. Eltern können einen Private Krankenversicherung Kindertarif abschließen oder einen Antrag bei einer GKV stellen. Der Versicherungsschutz kann gegen Zahlung eines sogenannten Kinderbeitrages in der GKV erworben werden.

Hinweis: Der Krankenversicherungsschutz bei der GKV ist einerseits an einen eigenen Beitrag für das Kind gebunden und im Vergleich mit einem allgemeinen GKV Schutz regulär versicherter unattraktiver.

Vorteile hat eine beitragspflichtige Kinderversicherung durchaus. So spricht etwa bei Behinderungen und dauerhaften Schäden des Kindes wenig gegen die Wahl der GKV. Manche GKV offeriert durchaus Leistungen die nicht unbedingt zu den „typischen“ der Krankenversicherung gehören.

Kind in die PKV oder nicht?

Es besteht keine Pflicht, dass ein Kind in die PKV muss. Zumindest solange ein Elternteil in der GKV versichert ist, gibt es für die Eltern die Wahlmöglichkeit. Die Frage dabei ist, ob die Mitgliedschaft in der GKV für das Kind ohne Zahlung eigener Beiträge im Rahmen der Familienversicherung infrage kommt oder ob das Kind beitragspflichtig als freiwilliges Mitglied in der GKV krankenversichert werden muss. Wenn die Eltern in der PKV versichert sind, entfällt jegliche Wahlmöglichkeit. In diesem Fall wäre ein PKV Kindertarif abzuschließen.

pkv vergleich

Große Unterschiede bei den Prämien – ein Tarif-Vergleich lohnt sich

Warum eine PKV für Kinder abschließen?

  • Kann ein Elternteil eine Beihilfeberechtigung beanspruchen, wird diese Leistung in gleicher Weise für Kinder gewährt.
  • Kindertarife in der PKV sorgen für günstigen Versicherungsschutz.
  • Die Versicherungsleistungen lassen sich individuell an die Bedürfnisse des Kindes anpassen. So kann Einfluss auf die Höhe der Beiträge genommen werden. Die Vereinbarung der Kostenübernahme für Heilpraktiker und Naturmedizin ist gegen entsprechenden Beitrag möglich.
  • Bevorzugte Behandlung von Privatpatienten – erhalten schneller einen Termin beim Facharzt.

Was kostet eine PKV für Kinder?

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung werden nicht wie bei der GKV vom Einkommen abgeleitet. Die Beiträge der PKV Kinder hängen wesentlich von der gewählten Versicherungsgesellschaft und weiteren Faktoren ab. Für die Krankenversicherung oder Mitversicherung eines Kindes im Familientarif der PKV werden zwischen 60 und 120 Euro fällig. Alterungsrückstellungen, wie bei Erwachsenen in der PKV üblich, sind nicht enthalten.

Tipp: Wer sein Kind in der PKV versichern möchte oder muss, hat mittlerweile die Wahl. Neben der Anmeldung bei der eigenen PKV-Gesellschaft besteht die Möglichkeit, das Kind bei einer anderen PKV zu versichern. Zahlreiche Gesellschaften bieten Kindertarife ohne Mitwirkung eines Erwachsenen an.

Zu den wesentlichen Faktoren für die gesamten Kosten gehören das Alter, der jeweilige Kindertarif und der gesundheitliche Zustand des Kindes. Weil Kinder meist nicht mit Vorerkrankungen belastet sind und ein geringes Eintrittsalter haben, liegen PKV Kindertarife im Vergleich zu PKV-Tarifen für Erwachsene deutlich darunter. Hinzu kommt, dass die Leistungen für Kinder weitgehend mit dem elterlichen Tarif vorbestimmt sind. Immerhin lassen sich weitere Leistungen durch private Zusatzversicherungen absichern. Für Kinder ist kein Beitrag zur Pflegeversicherung zu zahlen.

Welcher PKV Tarif ist für mein Kind zu empfehlen?

Bei der Entscheidung für einen PKV Kindertarif sind wie bei der eigenen Krankenversicherung individuelle Auswahlkriterien zu beachten. Da bei Tarifen für Kinder keine Altersrückstellungen gebildet werden müssen, weichen diese von denen der Erwachsenen ab. Außerdem ist die Versicherungsdauer begrenzt, „Ende absehbar“, denn mit Beginn der Ausbildung werden Kinder versicherungspflichtig.

  • Tarif mit Kostenübernahme im Krankenhaus bei Übernachtung von Elternteil mit in der Klinik wählen
  • Bei Hilfsmittel auf gute Versorgung achten (Prothesen und weitere Körperersatzstücke müssen bei Kindern in kurzen Abständen ersetzt werden)
  • Auf weniger wichtige Leistungsbausteine wie Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer kann verzichtet werden

Ab welchem Alter ist eine PKV für mein Kind sinnvoll?

Kinder können ab Geburt und in späteren Lebensjahren privat krankenversichert werden. Die Aufnahmebedingungen für Kinder in die PKV regeln die Versicherungsgesellschaften unterschiedlich. Sinnvoll ist immer eine Voranfrage bei Vorerkrankungen für einen Einzelvertrag, um sich mit den Bedingungen für eine Aufnahme vertraut machen zu können.

Bei Krankenversicherern ist der Beginn für eine Kinderversicherung unterschiedlich festgelegt. Es gibt Versicherer mit einem Kindertarif ab dem ersten, dritten, fünften oder achten Lebensjahr. Neugeborene können sofort privat krankenversichert werden.

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Wie stelle ich bei PKV einen Antrag?

Nachdem ein passender PKV Kinder Tarif gefunden worden ist, ist eine Reihe von Unterlagen notwendig. Als Erstes ist der Antrag mit Beantwortung aller Gesundheitsfragen auszufüllen. Dem Antrag sind Kopien der U1 bis U5 Untersuchungshefte vorzulegen. Auf deren Grundlage wird der Versicherer über den Antrag entscheiden und Wartezeiten in der Privaten Krankenversicherung verhindern. Alle vorgenannten Aspekte, beitragsrelevante Faktoren sowie Tarifmodelle, Optionen und weitere Details lassen sich mit unserem Vergleichs-Rechner überprüfen.

Tipp: Eine Möglichkeit zur Nachversicherung für Ihr Kind sollten Sie unabhängig davon nutzen, ob zu einem späteren Zeitpunkt eine beitragsfreie Familienversicherung in Anspruch genommen werden kann. Diese Chance für einen hochwertigen Schutz gibt es nur einmal nach der Geburt.

Gibt es Zuschüsse zur PKV meines Kindes?

Wie gesetzlich Krankenversicherte erhalten auch privat versicherte Angestellte unter bestimmten Voraussetzungen einen Arbeitgeberzuschuss bis in Höhe der Hälfte der monatlichen Beiträge.

  • Der PKV-Arbeitgeberzuschuss darf wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung maximal 7,3 Prozent der Einkommenshöchstgrenze betragen. Für das Jahr 2016 ist der Zuschuss auf 309 Euro begrenzt (7,3 Prozent von 4.237,50 Euro = 309,34 Euro).
  • Die Kostenbeteiligung des Versicherten erhält nicht die private Versicherung, sondern der Angestellte mit der Gehaltszahlung ausgezahlt
  • Ein nicht ausgeschöpfter Arbeitgeberzuschuss kann an Familienangehörige weitergereicht werden. Der Arbeitgeber beteiligt sich an den Kosten der privaten Kinderversicherung.

Tipp: PKV Kindertarif mit geringer Selbstbeteiligung

Eine geringe Selbstbeteiligung für Kinder in der PKV ist sinnvoll, wenn der Arbeitgeberzuschuss noch über Spielraum verfügt. Die Selbstbeteiligung zahlen Sie aus dem Netto allein, da Sie den Arbeitgeber daran nicht beteiligen können.

Welche Kündigungsfristen gibt es bei der PKV der Kinder zu beachten?

Kündigen können Sie eine PKV Kinder immer dann, wenn ein Anspruch auf Familienversicherung entstanden ist. Die allgemeine Kündigungsfrist beträgt 2 Monate ab Entstehung des Anspruchs auf Familienversicherung. Einkommen unterliegen besonders bei Selbstständigen jährlichen Schwankungen. Der Hauptverdiener kann unter die Jahresentgeltgrenze fallen, sodass ein Anspruch auf eine Familienversicherung entsteht. Das Kind kann diese wie der Elternteil nutzen.

Der Vertrag in der PKV Kinder „ruht“. Wird er als Anwartschaft weiter geführt, sichert sich der Versicherte die ursprünglichen Tarife der PKV bei späterer Rückkehr. Ohne Beachtung der Anwartschaft müsste das Kind bei gestiegenem Einkommen gegen Beitrag in die GKV. In die private Krankenversicherung kann es nur nach erneuter Gesundheitsprüfung zurück.

Nachversicherungsgarantie für Neugeborene in der PKV

Ist ein Elternteil in der PKV, unterliegt der Versicherer der Pflicht einer Nachversicherung des Kindes. Voraussetzung dafür ist, dass der Krankenversicherungsschutz der Eltern bereits seit mindestens drei Monaten besteht. Die Kindernachversicherung erfordert weder eine Risikoprüfung beim Kind noch die Zahlung irgendwelcher krankheitsbedingter Zuschläge. Kommt ein Kind mit einer Vorerkrankung oder Behinderung auf die Welt, ist das die einmalige Chance sein, das Kind jemals privat zu versichern.

Diese Möglichkeit der Kindernachversicherung besteht nur einmalig. Ausgeübt werden kann sie längstens bis zum Ablauf von zwei Monaten nach der Geburt. Die Versicherungsleistungen entsprechen dem Umfang des beim Elternteil vereinbarten Versicherungsschutzes. Einige Unternehmen ermöglichen für Kinder einen erweiterten Schutz. Außerdem fällt die Selbstbeteiligung geringer als bei den Eltern aus.

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Das Fazit zur Krankenversicherung für Kinder:

  • Welche Krankenversicherung für das Kind infrage kommt, hängt wesentlich von den Versicherungs- und Einkommensverhältnissen der Elternteile ab
  • Grundsätzlich nimmt das Elternteil mit dem höheren Einkommen das Kind mit in seine Krankenversicherung (dessen Versicherungsform privat oder gesetzlich gilt für das Kind)
  • Eine Mitversicherung des Kindes in der PKV gibt es nicht. Ab Geburt wird ein eigener Beitrag fällig. Die Höhe des Beitrages lässt sich durch Wahl der Leistungen und von Selbstbehalt aktiv beeinflussen
  • Für Neugeborene gelten in der PKV Kinder  erleichterte Aufnahmebedingungen, eine Gesundheitsprüfung gibt es nicht.
  • Das Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkasse können Eltern mit privaten Zusatzversicherungen für ihr Kind optimieren.

Europäische Versicherungsnummer – Rechte und Pflichten fachmännisch erklärt

Jeder Bürger Deutschlands erhält mit seiner Geburt eine Versicherungsnummer zugeteilt. Sobald Sie erstmals eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, erhalten Sie auf Antrag eine lebenslang gleich bleibende (europäische) Versicherungsnummer. In der Europäischen Union wird in zahlreichen Fällen anstelle von Harmonisierung auf Koordinierung gesetzt. Das gilt auch für den Bereich der Sozialversicherung, eingeschlossen Renten- und Krankenversicherung…. von Thomas Detlef Bär

(Europäische) Versicherungsnummer – keine einheitliche Vergabe

Eine europäische Versicherungsnummer im Bereich Sozialversicherung (Renten- und Krankenversicherung) mit universeller Einsetzbarkeit und Gültigkeit gibt es für die Europäische Union nicht. Grundsätzlich werden Sozialversicherungsnummern in allen Ländern mit funktionierenden Sozialversicherungssystemen verwendet. Aufbau und Verwendungszwecke der Nummern unterscheiden sich allerdings voneinander. Während es in Deutschland beispielsweise jeweils eine Sozialversicherungsnummer und eine Steuernummer gibt, ist in Italien die Steuer-ID TIN (Tax-Identification-Number) gleichzeitig auch die Sozialversicherungsnummer.

EU Versicherungssnummer nicht gleich

Für die europäischen Sozialversicherungssysteme wird anstelle von Harmonisierung auf Koordinierung gesetzt. Nationale Regelungen haben immer Vorrang vor Gemeinschaftsbestimmungen. Durch die Gemeinschaftsbestimmungen werden Sie als Arbeitnehmer und Arbeitnehmer geschützt, falls Sie Ihre Erwerbstätigkeit in mehreren Ländern ausüben. Auch wenn Sie beispielsweise in vier oder fünf Mitgliedstaaten zur gleichen Zeit beschäftigt sind, gelten immer nur die Rechtsvorschriften des jeweiligen Staates, bei dem Sie Ihren Hauptwohnsitz angemeldet haben und einer abhängigen Beschäftigung nachgehen.

Generell gilt in der EU, dass Sie als Arbeitnehmer und Selbstständiger in dem Staat versichert sind, indem Sie Ihre Erwerbstätigkeit ausüben. Nur im Ausnahmefall müssen Sie sich jedoch eine zweite Versicherungsnummer besorgen. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Sie gleichzeitig als Arbeitnehmer und als Selbstständiger in zwei unterschiedlichen Mitgliedstaaten erwerbstätig sind. Hier kann eine doppelte Versicherungspflicht eintreten.

Rente ist sicher

Rentenversicherungsnummer wird einmalig und dauerhaft vergeben

Eine Rentenversicherungsnummer müssen Sie spätestens dann beantragen, wenn Sie eine abhängige Beschäftigung aufnehmen. Die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung müssen Sie zudem immer anzeigen. Schwarzarbeit steht generell unter Strafe. Eine Rentenversicherungsnummer ist in Deutschland außerdem zwingend notwendig, damit Sie später die Auszahlung einer Altersrente erhalten. Sobald Sie mit der gesetzlichen Rentenversicherung in Kontakt treten möchten, geben Sie dazu immer Ihre Rentenversicherungsnummer an. Die in der Regel nur einmal vergebene Rentenversicherungsnummer enthält Ihr Geburtsdatum, erlaubt zu allen Zeiten ein einwandfreies Identifizieren.

Steuer- und Rentenversicherungsnummer sind zwei unterschiedliche Dinge. Das sehen Sie bereits daran, dass in der Steuer-Identifikationsnummer Ihr Geburtsdatum nicht angegeben ist. Die Rentenversicherungsnummer wird von der Einzugsstelle der Sozialversicherungsbeiträge und spätere Rentenzahlungen benötigt. Die Steuernummer braucht das Finanzamt, um für Sie Steuern (Lohn-, Einkommenssteuer) zu erheben.

Wenn Sie in Deutschland ein Versicherungskonto in der gesetzlichen Rentenversicherung führen, sind Sie auch im Besitz einer deutschen Steuer-Identifikationsnummer. Umgekehrt muss das nicht der Fall sein. Steuern zahlen können Sie beispielsweise als Freiberufler oder Selbstständiger auch ohne Versicherungsnummer. Einfach ist es inzwischen, überall in Europa Leistungen der einheimischen Krankenversicherung zu erhalten. Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie im Besitz einer europäischen Krankenversicherungskarte European-Health-Insurance-Card (EHIC). Die EHIC-Karte ist Ihre normale Krankenversicherungskarte mit Versicherungsnummer, deren Rückseite die notwendigen Angaben für einen Auslandseinsatz aufweist.

Kfz–Steuer Vergleich – Warum der Hubraum nicht alles ist

Kfz-Versicherung kostet

Alexander Gorlin via Compfight

Fahrzeughalter kommen um einige obligatorische Ausgaben nicht herum. Dazu gehören die Kfz-Haftpflichtversicherung und Kfz-Steuer. Ein Vergleich der Fahrzeugsteuern einzelner Fahrzeugarten ist aufgrund des neuen Kraftfahrzeugsteuergesetzes (2009) angebracht. Neben dem Hubraum ist der CO2-Ausstoß eine wichtige Kennziffer. Ein höherer CO2-Ausstoß bedeutet höhere Fahrzeugsteuern. Dank eines Öko-Labels können sich Verbraucher bei der Pkw-Wahl orientieren.

Kfz-Steuer Vergleich – Steuersystem vor und nach dem Stichtag

Seit Juli 2009 gibt es ein Kfz-Steuersystem für Fahrzeuge mit Erstzulassung vor dem Stichtag (01.07.2009) und danach. Bei älteren Wagen (Erstzulassung vor dem Stichtag) erfolgt die Besteuerung weiterhin nach EU-Schadstoffklassen und Hubraum. Alle anderen Neufahrzeuge werden an ihrem CO2-Ausstoß gemessen. Die vom Gesetzgeber festgelegten Grenzwerte für Neuwagen vermindern sich jedes Jahr (120 Gramm – 2011, 110 Gramm – 2012, 95 – Gramm CO2 pro Kilometer – 2014). Werden sie nicht eingehalten, macht sich das für den Halter bei der Kfz-Steuer bemerkbar. Jedes Gramm CO2 über dem Grenzwert kostet 2 (Benziner) beziehungsweise 9,50 (Diesel) Euro im Jahr extra (bezogen auf 100 Kubikzentimeter Hubraum. Den CO2-Wert (CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer) finden Kaufinteressenten im Fahrzeug-Datenblatt bei Neuwagen. Bei jungen Gebrauchten in der Zulassungsbescheinigung (Rubrik V.7). Seit Anfang 2012 ist ein gesondertes CO2-Label Pflicht bei Neuwagen.

Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emission, Kfz-Steuer – Vergleich am Verkaufsort

Seit Dezember 2011 gibt es ein gültiges CO2-Label. Autohändler, die einen neuen Pkw ausstellen oder zum Kauf oder Leasing anbieten, müssen gut sichtbar einen Hinweis auf den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß am Fahrzeug anbringen (gegebenenfalls den Stromverbrauch ausweisen). In der Regel übernimmt der Hersteller die Ausfertigung und die Auslieferung des Pkw-Labels passend zum Fahrzeug. Der Gesetzgeber hat für den Hinweis ein Layout festgelegt. Verbraucher soll es einen optimalen Vergleich umweltrelevanter Eigenschaften eines Pkw ermöglichen.

Kfz-Steuer Vergleich – Angabe der Verbrauchs- und CO2-Werte Pflicht

Die CO2-Effizienzklasse des Pkw-Modells wird auf einer Skala von A+ bis G (effizient bis ineffizient) angegeben. Das Label enthält weitere Angaben: zum einen zu den jährlichen Verbrauchskosten für Kraftstoff bei einer Laufleistung von 20.000 Kilometern und zum anderen zur Kfz-Steuer. Ein Vergleich der Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte aller neuen Pkw-Modelle des Händlers ist durch einen gesonderten Aushang vor Ort möglich. Die Pflicht zur Angabe der Verbrauchs- und CO2-Werte gilt uneingeschränkt für Online-Händler.

Generelle CO2-Steuer – Einführung lässt auf sich warten

Die neue Kfz-Steuer gilt für alle Fahrzeuge mit Erstzulassung ab 1. Juli 2009. Davor zugelassene Fahrzeuge sollten ab 2013 in das System der CO2-Steuer überführt werden. Deren Besteuerung wird 2013 gemäß Verkehrssteueränderungsgesetz vom Oktober 2012 allerdings nicht geändert. Begründet wird das damit, dass es für einen Großteil dieser Pkw keine gesicherten CO2-Werte beziehungsweise nur Mittelwerte bezogen auf den Fahrzeugtyp gibt. Erforderlich wären umfangreiche Einzelfallprüfungen.

Fazit:

Mit dem Pkw-Label werden Fahrzeuge hinsichtlich Verbrauchskosten und Co2-Ausstoß einfach miteinander vergleichbar. Das gilt auch für aktuelle Fahrzeugsteuern. Auf dem Internetportal des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) können Verbraucher einen Kfz-Steuer Vergleich für alle in Deutschland bis dato genehmigten Fahrzeugmodelle durchführen.

 

Versicherungskunden – Auf den Menschen kommt es an

Langjährige Beziehungen zwischen Kunden und Beratern sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Versicherungen. Foto: djd/Nürnberger Versicherungsgruppe

Langjährige Beziehungen zwischen Kunden und Beratern sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Versicherungen.
Foto: djd/Nürnberger Versicherungsgruppe

 Aktuelle Studie: Versicherungskunden legen Wert auf persönliche Ansprechpartner

(djd). Einer aktuellen Emnid-Studie im Auftrag der Nürnberger Versicherungsgruppe unter Versicherungskunden zufolge ist es den meisten der Befragten am wichtigsten,  einen persönlichen Ansprechpartner oder Vertreter zu haben, der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Im Zeitalter von Internet-Vergleichsportalen, der Jagd nach  Billigpreisangeboten und Onlineabschlüssen ist das ein überraschendes Ergebnis.

 Das Vertrauen entscheidet

Vertrauen und langjährig gewachsene Beziehungen zu ihrem jeweiligen Berater sind demnach für Versicherungskunden sehr wichtig. Die Nürnberger  Versicherungsgruppe beispielsweise wurde in diesem Zusammenhang im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Servicepreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Beratung vor  Ort“ zählte sie zu den Top 3 der Versicherer. Das persönliche Auftreten der Vermittler, das Erscheinungsbild der Agentur und der wertschätzende Umgang mit den Kunden  waren dabei wichtige Faktoren. Aber auch die inhaltliche Qualität und Transparenz des Beratungsgesprächs fielen stark ins Gewicht. Rund 520 Unternehmen  unterschiedlicher Branchen wurden für die Vergabe des Servicepreises auf ihre Servicequalität hin untersucht, es wurden 47 Studien erstellt und schließlich 39 Preisträger  in 13 Kategorien ermittelt. Der Preis wurde zum dritten Mal gemeinsam vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und dem Nachrichtensender n-tv vergeben.

Individueller Bedarf steht im Mittelpunkt

Dr. Hans-Joachim Rauscher, Vorstandsmitglied bei der Nürnberger Versicherungsgruppe, sieht sich durch die Auszeichnung bestätigt: „Unsere Berater analysieren die jeweilige persönliche Lebenssituation und können so kompetente, bedarfsgerechte Lösungen bieten, und das seit 130 Jahren.“ Die Kunden würden großen Wert darauf legen, nicht nur über die Versicherungsprodukte informiert zu werden. Darüber hinaus liege ihnen die individuelle Analyse ihrer Lebenssituation am Herzen. Denn sie, so Rauscher, sei schließlich die Basis für maßgeschneiderte Empfehlungen.

Beratung auf allen Kanälen

(djd). Kunden schätzen die individuelle Betreuung durch Berater, nutzen aber auch gern Informationsangebote im Internet. Ein Beispiel dafür sind die Ratgeberseiten auf www.nuernberger.de. Dort werden Fachausdrücke aus den Bereichen Versicherungen und Finanzen erläutert und Verbraucherfragen ausführlich beantwortet. Ein Lexikon informiert über die Feinheiten der Kfz-Versicherung. Ergänzt wird dieser Service durch verschiedene Apps fürs Smartphone: Von der Soforthilfe für Unfälle bis zur Zahn-, Vorsorge- oder Pflegeinfo sind alle Apps kostenfrei.

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