Bauhilfe vom Staat – Tipps wie Sie Fördermittel richtig beantragen

Besitzen Sie auch ein Haus, das nur unzureichend isoliert ist, dann geht Ihnen sehr viel Energie verloren, die durch Schlitze an Fenster und Türen entweicht. Weiterhin kommen hier ungedämmte Dächer und Heizanlagen, die schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eingebaute wurden, dazu. Warum muss das noch so sein, fragt der Fachmann, wenn es in der heutigen Zeit so einfach ist, eine energetische Sanierung von Immobilien durchzuführen. Aber nicht nur einfach ist dieses zu bewerkstelligen, auch günstig können Sie Ihr Eigenheim richtig dämmen.

Hier können Sie Zuschüsse bekommen, die der Staat zur Verfügung stellt. Etwas über eine Milliarde Euro stehen zur Verfügung, die Hauseigentümer von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine CO2-Sanierung beantragen können. Zu bekommen sind hier extrem günstige Kreditkonditionen, um eine Sanierung professionell zu tätigen. Im Jahr 2010 wurden 8,7 Milliarden Euro für Sanierungen bereitgestellt und diese wurden von vielen Hausbesitzern wahrgenommen. Dieses Geld wird dazu verwendet, um die Zinsen, die Sie bei einem Kredit haben, billiger machen zu können. So besitzen Sie einen Zinssatz, der sich fast schon gegen 1,0 Prozent bewegt. Somit liegt der Zinssatz deutlich unter der Inflationsrate, die wir momentan haben.

Nutzen Sie eine Wärmebildkamera, um zu sehen, wo die Energielöcher in Ihrem Haus sind. Selbst bei einem Neubau können Sie nicht immer davon ausgehen, dass hier alles richtig gedämmt wurde. Mit einer optimalen Dämmung, können Sie Ihre Energiekosten selber bestimmen und holen die beste Leistung aus Ihren Kosten.

Sie bekommen ein günstiges Darlehen, wenn Sie zum Energiesparer werden wollen

Sie sollten hier anfangen die Heizrohre zu dämmen und die neusten programmierbaren Thermostatventile einbauen lassen. Diese Maßnahme kostet nicht die Welt und bringt Ihnen eine Energieersparnis von maximal 15 Prozent. Bei den Fenstern sollten Sie weitermachen, da hier alte Fenster viel Wärme durchgehen lassen. Haben Sie im Innenbereich alles insoliert, dann kommt die Außenfassade an die Reihe. Hier richtig mit Dämmplatten isoliert, sparen Sie fast schon die Hälfte an Heizkosten. Zum Schluss sollten Sie sich um die Heizanlage kümmern, die Sie mit unterstützender Solaranlage einbauen können.

Bei einem Gesamtpreis von 27.000 Euro für das Haus zu isolieren, bekommen Sie hier von der KfW einen Kredit mit einer Verzinsung von nur 1,4 Prozent. Da Sie all diese Maßnahmen ergriffen haben, ist Ihr Haus jetzt auf Neubauzustand. So bekommen Sie von Staat her noch einen Zuschuss obendrauf. Nehmen Sie solche Möglichkeiten wahr, wenn Ihnen der Staat schon einmal etwas schenkt. Mithilfe des günstigen Kredites können Sie die Wärmeisolierungen noch in diesem Jahr vornehmen lassen und sparen so noch Heizkosten im Winter. Sie haben hier also doppelt gespart, am Kredit und an den Heizkosten. Wenn Sie erst dafür Geld sparen müssen, geht dieses sowie meist schief. Das würde zu lange dauern und das Geld könnte auf die eine oder andere Weise ausgegeben werden. Billiger geht es nun wirklich nicht mehr.

Bei der Heizanlage sollten Sie sich beraten lassen um sich somit von den Öl- und Gaspreisen unabhängiger zu machen.

KfW und Ihre Förderprogramme  

Ein weiteres Förderprogramm, was die KfW in ihrem Angebot besitzt, ist das Programm „Energieeffizient Bauen“. Da beide Sanierungsprogramme gekoppelt sind, haben Sie beide unter dem Begriff, „Energieeffizient Sanieren“. Die KfW hat sich hierbei Gedanken gemacht und kam zu Schluss, dass eine sanierte Immobilie einen Neubauzustand besitzen kann. Ein Neubau sollte hier mit 100 Punkten an erster Stelle liegen. Haben Sie sich für eine Sanierung entschlossen, sollten Sie so nahe wie möglich an diese 100 Punkte rankommen. Haben Sie es geschafft, die 100 Punkte zu erreichen oder sind sogar unter diesem Wert geblieben, dann fällt die staatliche Förderung höher aus.

Also auf gut Deutsch haben Sie einen Energieverbrauch von 70 Prozent, bekommen Sie mehr Förderung zugesprochen. So gibt es noch die Effizienzhäuser 70, 55 und 40 Prozent. Hier müssen Sie also unter den genannten Werten liegen, damit Sie eine höhere staatliche Förderung bekommen.

Wollen Sie lieber energieeffizient bauen, dann bekommen Sie von der KfW ein Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit zugesprochen. Bedeutet für Sie, haben Sie ein Haus, welches 4 Wohneinheiten besitzt, bekommen Sie von der KfW ein Darlehen zugesprochen, dass sich in 200.000 Euro Rahmen bewegt. Haben Sie eine Dachwohnung mit Küche und Bad vorzuweisen, können Sie hier sogar die doppelte Kreditsumme beantragen.

Hier bekommen Sie drei Möglichkeiten geboten

Damit Sie eine energieeffiziente Sanierung durchführen können, haben Sie hier drei Möglichkeiten, die Sie nutzen können. Hier beziehen sich die zinsgünstigen Zuschüsse immer auf das Effizienzhaus, welche Sie haben. Bei diesen drei Möglichkeiten geht es immer um die Darlehenssumme, in welcher Höhe dieser ausfällt und einen Tilgungszuschuss, der in der Höhe unterschiedlich ausfällt.

Sie können aber auch hier nur Einzelmaßnahmen gefördert bekommen, wie Heizungsanlage, Fenster oder Außenfassade.

Was für Energie verbraucht mein Haus eigentlich?

Sollten Sie sich hier für regenerative Energie entscheiden, die Sie in Ihrem Wohngebäude einsetzen wollen, dann bekommen Sie hier ebenfalls eine Förderung angeboten. Diese läuft allerdings über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Hierunter fallen Solaranlagen, Wärmepumpen, Biomasse-Heizungen oder Kraft-Wärme-Kopplungen, die Sie nutzen können.

Hierbei ist zu beachten, dass einige Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme besitzen, die Sie nutzen können. Allein über 6.000 Möglichkeiten der Förderung stehen Ihnen hier auf der Seite www.foerderdata.de zu Verfügung. In der Regel wissen die meisten Menschen, wie viel Benzin Ihr Auto auf 100 Km braucht, aber was den Verbrauch des Heizöls oder Gases angeht, die Ihre Heizung verbraucht, haben diese keine Ahnung.

Lassen Sie sich aber dadurch nicht irritieren, der Gedanke zum Energiesparen setzt sich immer mehr durch. Bei den hohen Energiekosten haben die Menschen immer mehr den Wunsch, hier Geld zu sparen. Sie sollten aber als Erstes den Energieverbrauch Ihres Hauses messen, indem Sie die Heizkostenabrechnung der letzten drei Jahre vergleichen. Nehmen Sie hier einen Durchschnitt, da nicht alle Winter gleich hart oder lang waren.

Vergleichen Sie den Verbrauch in Kilowattstunden, dann haben Sie alles im Blick. Teilen Sie diesen Betrag durch Ihre Wohnfläche, die Sie hier in Quadratmeter nehmen. Haben Sie einen Wert, der über 200 Kilowattstunden liegt, dann sind Sie bei weiten viel zu hoch. Hier sollte der Wert bei ungefähr 120 Kilowattstunden liegen. Wenn Sie jetzt einige Kleinigkeiten ändern, die können Sie meist in Eigenregie durchführen, dann kommen Sie auf einen Wert, der Ihnen nochmals eine Ersparnis von 10 Prozent bringt. So können Sie statt der bisher 3.000 Liter Heizöl, die Sie verbraucht haben, mit einem Verbrauch von nur noch 1.200 bis 1.400 Litern rechnen.

Auf jeden Fall sollten Sie hier Maßnahmen ergreifen, die auch greifen sollten. Es bringt nichts, wenn Sie hier nur einen neuen Teppich verlegen, Sie sollten schon die Kellerdecke richtig isolieren, damit hier keine Wärme verloren geht. Am besten lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

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