Beerdigungskosten: Wer zahlt? – Hilfreiche Hinweise zur Vorsorge

Der Tod ist nicht umsonst. Für eine Beerdigung fallen Blumen, Sarg und die eigentliche Beisetzung an. Für ein normales Begräbnis zahlt man schnell 3.000 Euro und mehr. Die Bestattungspflicht fällt in der Regel der Familie unabhängig zu, egal ob sie Erbe ist oder nicht. Möchten Sie spätere Beerdigungskosten nicht den Erben, der Familie oder Angehörigen aufbürden, sollten Sie entsprechend Vorsorge betreiben. Wer nicht als Erbe bedacht wird, darf angefallene Beerdigungskosten an erbende Familienmitglieder weiterreichen. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch ist nur der Bedachte für die Kostenübernahme in der Pflicht. Wer davon ausgeht, dass es einmal nichts zum Vererben gibt, sorgt für eine würdevolle Bestattung am besten selbst vor. von Thomas Detlef Bär

Die Beerdigungskosten zahlt der Erbe, Angehörige oder das Sozialamt

Experten schätzen, dass etwa 30 Prozent der Deutschen keinesfalls wissen, wie die Beerdigungskosten von Angehörigen gezahlt werden sollen. Das Problem hierbei ist, dass es keine entsprechende finanzielle Vorsorge für den Fall des eigenen Todes gibt. Gibt es keine Angehörigen und kein Vermögen, zahlt das Sozialamt eine einfache Beerdigung. Wenn Sie zu den weniger Wohlhabenden gehören und es kommt im Alter zu einigen Extraausgaben reicht das Vermögen für eine normale Beerdigung nicht mehr aus. Ohne irgendwelches Vermögen müssen entweder Ihre Angehörigen oder das Sozialamt die Kosten für Ihre Bestattung übernehmen.

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Klassisches Sparen zur finanziellen Vorsorge

Sie können sich für eine finanzielle Vorsorge zwischen dem klassischen Sparen oder der Vorsorge beim Bestatter entscheiden. Wenn Sie sparen, sollte das Geld bei einem Todesfall auch schnell greifbar sein. Sonst müssen Ihre Angehörigen erst einmal eine Zwischenfinanzierung übernehmen. Nicht selten liegt das Geld auf einem einfachen Sparbuch. Im Falle des Todes können die Angehörigen den bis dahin angesparten Betrag für die Bestattung verwenden. Da es nur sehr geringe Zinsen gibt, vermehrt sich das Sparbuchguthaben bei kleinen Sparbeträgen nur sehr gering. Wenn Sie dennoch ein Sparbuch für Ihre finanzielle Vorsorge einsetzen wollen, nehmen Sie ein Sparbuch mit langer (nicht normaler) Kündigungsfrist. Wenn Angehörige kurzfristig das Sparguthaben benötigen, ist das möglich, auch wenn mit leichten Zinsabschlägen. Als Alternative empfiehlt sich Ihnen, das Sparen mit einem Tagesgeldkonto, wo Sie mit höheren Zinsen rechnen können und das bei täglicher Guthabenverfügung.

Beim Bestatter oder mit einer Versicherung finanziell vorsorgen

Als Alternative zum traditionellen Sparbuch bieten Ihnen Beerdigungsunternehmen einen Bestattungsvorsorgevertrag an. Hier können Sie bereits frühzeitig alle Details für Ihre Bestattung festlegen. Für die von

Ihnen gewünschten Leistungen zahlen Sie eine bestimmte Summe beim Bestatter ein. Hier haben Sie das Risiko, dass der Bestatter irgendwann Pleite geht und Ihr Geld verloren ist. Eine Sterbegeldversicherung ist auch geeignet, um für den eigenen Tod vorzusorgen. In diese spezielle Form der kapitalbildenden Lebensversicherung (Versicherungssumme 2.500 bis 10.000 Euro) zahlt man hier monatliche Beiträge ein. Wenn Sie diese Versicherung in jüngeren Jahren abschließen, fallen die Beiträge wesentlich geringer als im Alter von beispielsweise erst 60 Jahren aus. Möchten Sie eine sehr preiswerte Beerdigung, bieten Ihnen seit einigen Jahren Bestatter aus Berlin eine Discount-Bestattung in Tschechien an. Hier können Sie sich für unter 1.000 Euro einäschern und anonym beerdigt lassen.

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Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll? – Vor- und Nachteile

Wenn es um die private Altersvorsorge geht, hat man als Versicherungskunde die verschiedensten Möglichkeiten. Sollen lediglich die Bestattungskosten versichert werden, so bietet sich grundsätzlich eine Sterbegeldversicherung an. Ob diese sinnvoll ist, und welche Vor- und Nachteile dieser Versicherungstarif bietet, lesen Sie in diesem Artikel. Eine Sterbegeldversicherung zahlt die vereinbarte Versicherungssumme nur im Todesfall der versicherten Person an die Hinterbliebenen aus. Hierdurch sollen die Bestattungskosten….Weiterlesen
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