Frühjahrs-Check von Finanzen und Versicherungen

Kostenfallen reduzieren und das Plus auf dem Konto für die Vorsorge nutzen

Wer die Finanzen in den Frühjahrsputz einbezieht, kann so manchen Schatz heben. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

Wer die Finanzen in den Frühjahrsputz einbezieht, kann so manchen Schatz heben. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

(djd). Sobald es draußen wärmer wird, treibt es viele zum alljährlichen Frühjahrsputz. Haus und Garten werden voller Energie in Ordnung gebracht. Doch wie sieht es mit der Haushaltskasse aus? Ein jährlicher Blick auf die privaten Finanzen kann sich lohnen, denn Vorsorge und Vermögensaufbau sollten immer wieder überprüft und der aktuellen Lebenssituation angepasst werden. Schon innerhalb eines Jahres kann sich viel ereignen – etwa ein Jobwechsel, Familienzuwachs oder eine neue Wohnsituation. Daraus können gleichzeitig Veränderungen der persönlichen finanziellen Lage entstehen.

 Rundum-Versicherungsschutz

Bei der Aufräumaktion der privaten Finanzen sollte man deshalb einige Grundlagen beachten. „Jeder sollte mindestens einen Basis-Schutz haben, um sich vor den finanziellen Folgen gravierender Lebensrisiken zu schützen“, betont Professor Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Dazu gehörten, so Pohl, die Privathaftpflicht-, die Hausrat-, die Berufsunfähigkeits- und die Rechtsschutzpolice, denn ob Unfall, Wasserschaden, Feuer, Einbruchdiebstahl oder Rechtsstreit – im Alltag könne es schnell zu unangenehmen Situationen kommen.


 

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von Uwe Rabolt via helpster.de

Auch vor dem Heraufsetzen der Regelarbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr war es auf der Grundlage der Gesetzlichen Rentenversicherung nicht möglich, mit 55 Jahren in Rente zu gehen. Für einen heute 30-jährigen ist es frühestens mit dem 63. Lebensjahr möglich. Weiterlesen


Unverzichtbare Risikolebensversicherung

Wer sich entscheidet, einen gemeinsamen Haushalt zu führen oder eine Familie zu gründen, kann Policen unter Umständen zusammenlegen – das gilt in gewissen Fällen auch für Wohngemeinschaften. Hier ergeben sich ohnehin Einsparungen aus geteilten Miet- und Telefonkosten. Wer sich bei seinem Finanzcheck von seinem Vermögensberater begleiten lässt, kann Sparpotenziale besser erkennen. Ratsam ist es, das Ersparte sicher anzulegen und beispielsweise für die private Vorsorge zu nutzen. Insbesondere für Familien ist ein umfassender Schutz wichtig, hier ist etwa eine Risikolebensversicherung oftmals unverzichtbar. Sollte dem Hauptverdiener etwas zustoßen, schützt eine Risikolebensversicherung die Hinterbliebenen vor den finanziellen Folgen.

Fürs Alter vorsorgen

(djd). Auch die Altersvorsorge sollte regelmäßig überprüft werden. Mit kleinem Gehalt lohnt sich beispielsweise das Riestern mit einem relativ kleinen Eigenanteil bei festen staatlichen Zuschüssen. Die staatliche Grundförderung von bis zu 154 Euro wird pro Kind und Jahr um weitere 300 Euro Prämie ergänzt. Oder um 185 Euro für vor 2008 geborene Kinder. Für die volle Förderungshöhe muss man mindestens vier Prozent des Brutto-Vorjahreseinkommens einzahlen – maximal 2.100 Euro im Jahr. Hierbei werden die Riester-Zulagen angerechnet. Informationen: www.dvag.de

 

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